Gerald Asamoah im Sturmtief
12.01.2010 | 11:39 Uhr 2010-01-12T11:39:00+0100
Gelsenkirchen. Nach dem Trainingslager im spanischen Chiclana trainiert die Schalker Mannschaft am Dienstag (15 Uhr) erstmals wieder in heimischen Gefilden. Schon am Sonntag steht mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr) der Rückrundenstart an.
Bei 35 Spielern im Kader wird es im Kampf um die Stammplätze ganz eng, auch wenn Trainer Felix Magath damit rechnet, dass bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar noch der eine oder andere Spieler den Verein verlassen wird.
Am ehesten dürfte es Veränderungen im Schalker Sturm geben. Da sind Kevin Kuranyi und Jefferson Farfan immer noch gesetzt. Halil Altintop, Vicente Sanchez und vor allem Gerald Asamoah hatten schon in der Hinrunde kaum eine Chance gegen die Gesetzten. Und ihre Hoffnungen dürften noch weiter sinken, weil mit Edu und Bogdan Müller noch zwei weitere Stürmer verpflichtet wurden. Es dürfte vor allem interessant sein, was letztlich mit Gerald Asamoah geschieht. Der beliebte und sicher auch verdiente 31-jährige Ex-Nationalspieler, der beim Testspiel am vergangenen Sonntag in St. Pauli von den Fans des Zweitligisten gefordert und gefeiert wurde, steht trotz allem auf der Schalker Verkaufsliste.
Neuer Kampf um die Stammplätze
Aber auch Spieler, die in der ersten Serie zum Kern der Mannschaft gehörten, haben den Kampf um die Stammplätze neu aufnehmen müssen. Die Entdeckungen der Hinrunde wie Christoph Moritz, Lukas Schmitz, Lewis Holtby, Jan Moravek oder auch Joel Matip und schon etwas arriviertere Spieler wie Ivan Rakitic müssen ihre Plätze gegen die Neuverpflichtungen wie Peer Kluge, Alexander Baumjohann und Tore Reginiussen verteidigen. Man darf also gespannt sein, welche Anfangsformation Felix Magath gegen Nürnberg aufbieten wird.

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