Ganz gelassen bei Tückinger Reitertagen
15.07.2008 | 20:31 Uhr 2008-07-15T20:31:04+0200Hagen. Die Tückinger Reitertage genießen ungebrochene Anziehungskraft. Rund 450 Reiter haben gemeldet, die auf knapp 650 Pferden mehr als 1200 Starts absolvieren. ...
... Damit ist das von Freitag bis Sonntag stattfindende Turnier des RV Tücking das größte seiner Art in Hagen. Der Eintritt ist frei.
"Damit haben wir das Niveau vom letzten Jahr erreicht - allerdings komprimiert auf drei Tage", freute sich der RVT-Vorsitzende Thorsten Barteldrees über die große Resonanz. 2007 hatte man auf dem Tücking auch die Wettkämpfe der Ruhrolympiade in die deshalb auf vier Tage verlängerten Reitertage integriert. Diesmal war die Nennungsanzahl in der L-Dressur Trense so hoch, dass man einen Teil davon auf den Freitag vorverlegen musste. Insgesamt ist das Programm so vollgepackt, dass der Höhepunkt am letzten Turniertag - die Springprüfung Klasse M mit Siegerrunde - erst um 18 Uhr beginnt.
Während in den letzten Jahren Fackelspringen oder Jump-and-Drive-Wettbewerb neben den üblichen Prüfungen das Publikum anlockten, gibt es auch diesmal Neuerungen. Etwa die vom nationalen Reiterverband neu geschaffene "Gewöhnungsprüfung für Reitpferde", die auch als Gelassenheitsprüfung beschrieben wird. Sie ist als Turnier-Einstieg für drei- und vierjährige Pferde, die noch keine Platzierungen erreicht haben dürfen, vorgesehen. "Dabei brauchen die Pferde Ruhe, deshalb sollte da nicht mehr so viel Betrieb sein", erläutert Barteldrees. Deshalb bildet die Prüfung am Freitag ab 19.15 Uhr den Abschluss des ersten Turniertags. Dem Sieger winkt eine klassische Massage durch das Physiotherapiezentrum von David Lopez als Ehrenpreis - dem Reiter wohlgemerkt. Den meisten Besuchern eher unbekannt dürfte auch die Sportart "Horseball" sein, deren Reiz am Sonntag ab 14 Uhr Tücking-Klubmitglied Jella Rehbein und Alexandra Lang aus Rüggebein demonstrieren wollen. Ein Experte kommentiert.
Neben der L-Dressur ab 14.45 Uhr startet am Freitag ab 15 Uhr auch das Geschehen auf dem Springplatz mit den Aufbauprüfungen für junge Springpferde. statt. Durch Änderungen in der Prüfungsordnung (LPO) - der Bibel der Reiter - können in den Klassen A und M die Prüfungen in mehreren Schwierigkeitsgraden ausgeschrieben werden, die dann durch die Anzahl der Sterne - maximal zwei - gekennzeichnet werden. Um 18 Uhr startet das A**-Springen mit Stechen.
M-Springen als Finale Tags darauf beginnen die jungen Pferde um acht Uhr auf dem Dressurviereck mit der Reitpferdeprüfung, nach weiteren Prüfungen schließt die Kür der Paare, ab 18.30 Uhr das Programm. Auf dem Springplatz starten um acht Uhr die Senioren, gefolgt von den jungen Reitern. Nach weiteren Prüfungen springen um 15.15 Uhr die Quer- bzw. Wiedereinsteiger in der FN-Hunterklasse, hier begründet der Richter begründet seine Wertung sofort über das Mikrofon für Reiter und das Publikum verständlich. Der Reiter muss im Vorfeld einen Steckbrief ausfüllen, der verlesen wird und Einfluss auf die Punktzahl haben kann. Um 18 Uhr endet das Programm mit dem M-Springen mit Stechen.
Auch der Sonntag ist vollgepackt von acht bis etwa 20 Uhr. Höhepunkt auf dem Dressurviereck wird die M*-Dressur ab 15.45 Uhr mit 32 Teilnehmern sein. Auf dem Springplatz zeigen nach E- und A*-Springen um 13 Uhr zeigen die Kleinsten ihr Können in der Führzügelklasse. Turnierfinale wird ab 18 Uhr startet das M**-Springen mit Siegerrunde sein, zu dem 35 Teilnehmer gemeldet haben. Vom Gastgeber-Klub geht hier niemand an den Start, da der langjährige Top-Springreiter Andreas Kleine zum RV Letmathe gewechselt ist. Allerdings tritt Tücking-Reitlehrer Tobias Möller an, der für seinen Heimatverein RV Velbert reitet. In der M-Dressur vertritt Lisa-Marie Lugmayr die Farben des RV Tücking.
Andreas Kleine tritt erstmals nicht mehr für den RV Tücking an, sondern startet für den RV Letmathe.

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