Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer
08.03.2010 | 11:38 Uhr 2010-03-08T11:38:00+0100Olpe. Gleiches Recht für alle! Wenn es um die Gleichstellung von Mann und Frau geht, ist auch heute, fast 100 Jahre nach dem ersten internationalen Frauentag, oftmals eher der Wunsch Vater des Gedankens. Insbesondere im Beruf sind Frauen in vieler Hinsicht benachteiligt.
Die Aufdeckung verschiedener Maßstäbe für Männer und Frauen im Arbeitsleben, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Entgeltgleichheit und die Quotierung von Führungspositionen sind nur einige Themen auf der frauenpolitischen Agenda. Die Gewerkschaftsfrauen der IG Metall Olpe haben den Internationalen Frauentag am 8. März zum Anlass genommen, unter dem Motto "Kurs halten! Gleichstellung" auf dem Marktplatz Olpe präsent zu sein und sich mit allen Interessierten auszutauschen.
78-Euro-Schein
„Die Richtung stimmt und der erste Schritt ist bekanntlich die Hälfte vom Ganzen", so Gewerkschaftsfrau Sandra Grimm vom Frauenarbeitskreis Olpe, in der Hand einen 78-Euro-Schein, der verdeutlichen soll, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger verdienen. Fast jede dritte erwerbstätige Frau arbeitet zudem im Niedriglohnsektor.
"Es gibt aber noch viel zu tun, zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft ein großes Loch". Einmal im Monat trifft sich der Frauenarbeitskreis Olpe in der Verwaltungsstelle der IG Metall. Interessierte Kolleginnen sind dazu herzlich eingeladen.

13:06
Wer behauptet das Leben sei gerecht?
18:26
Frauen verdienen 22% weniger als Männer !
warum ?
Vielleicht weil Sie 22% weniger arbeiten wie Männer ? ;-))
10:49
Übrigens, liebe benachteiligte Jungs: am 22. April gibts parallel zum GirlsDay auch den Jungs-Tag. Schaut mal unter http://www.neue-wege-fuer-jungs.de
Ich finde beide Aktionen sehr gut.
09:35
@ Olliver:
Jetzt mal halblang. Stellen Sie die gefühlten und tatsächlichen Ungerechtigkeiten der Männer denen der Frauen gegenüber und bilden Sie mal eine Summe. Ich denke, dann relativiert sich das Ganze.
Ich bin auch für einen verbindlichen Wehr- oder Zivildienst für beide Geschlechter. Dann sollten die Männer aber bitte auch in der Erziehungs- und Pflegeleistung (die in aller Regel unentgeldlich geschieht) gleichziehen.
Was den Gesundheitsbericht betrifft: Betrachtungen über die Gesundheit von Frauen wurden vor einiger Zeit erstmals aufgestellt, nachdem jahrzehntelang in der wissenschaftlichen Forschung (auch Entwicklung von Medikamenten etc.) alles immer auf den Mann bezogen wurde und man irgendwann einmal erkannt hat, dass der weibliche Körper eben nicht ein männlicher Körper minus x cm oder kg ist.
Inzwischen gibt es auch eine Männerforschung und es etabliert sich gerade auch eine Männermedizin. Ist doch gut so und gibt es schon. Also ruhig Blut, Olliver.
Dass die Jungs derzeit in der Schule nicht mehr (wie früher lange Zeit) das Oberwasser haben, kann man doch wohl auch nicht nur den bösen Frauen und den bösen Mitschülerinnen anlasten. Ich bin auch für (viel!) mehr männliche Erzieher in Kindergärten und männliche Grundschullehrer. Doch wo sind sie??? Welcher Mann lässt sich dennn zu solch einem Job herab?
Und so weiter, und so fort.
Ich finde einseitige Betrachtungen - egal aus welcher Richtung - kontraproduktiv. Die obige ist so eine.
Unterm Strich gibt es auf beiden Seiten genug zu tun, und das sollte man anpacken. Ohne Gejammer und Polemik.
07:49
Wieso sollte es einen feministischen FRAUEN-Tag geben….
- solange Männer Zwangsdienste BW und Zivildienst verrichten müssen. Frauen nicht.
- solange die Berufsunfalltoten zu 94% Männer sind
- solange die Lebenserwartung der Männer weit unter der der Frauen liegt (6,16 Jahre)
- solange es ausschließlich einen FRAUEN-GESUNDHEITSBERICHT gibt
- solange die Selbstmordrate der Männer weit über der der Frauen liegt
- solange die Obdachlosen-Zahlen der Männer (90%) so weit über den Zahlen der Frauen liegen
- solange die Afghanistan-Gefallenen ausschließlich männliche Vornamen haben
- solange die Haushalts-Unfall-Toten zu 80% Männer sind.
- solange Jungs nur 40% der Abiturienten stellen
- aber über 2/3 der Sonderschüler mit Retalin ruhig gestellt werden
- riesige Summen jährlich 200 000 Millionen Euro per Gesetz von dem Mann zur Frau geschoben werden.
Das alles hat nichts mit Geschlechter-Gerechtigkeit zu tun!
-
Männer wehrt Euch!
Lasst euch nicht von feministischer Fakten-freier Propaganda einlullen, die Fakten sprechen eine andere Sprache. (23%-Leier,etc)