Frau von Ehemann erstochen
14.03.2011 | 12:50 Uhr 2011-03-14T12:50:00+0100
Ennepetal.Am Samstag, 12. März, fand die Polizei eine Frau tot in ihrer Wohnung. Die 50-Jährige hatte Stichverletzungen im Rücken. Angehörige hatten die Frau zuvor als vermisst gemeldet. Der Ehemann der Toten gestand die Tat.
Die Angehörigen einer 50-jährigen Frau aus Ennepetal meldeten sich am Samstagmittag bei der dort zuständigen Polizei. Seit mehreren Tagen hatten sie vergeblich versucht, einen Kontakt zu der 50-Jährigen herzustellen. Nachdem dies aber nicht gelang, hatten sie sich zur Wohnung der Frau begeben und aufgrund der äußeren Begebenheiten festgestellt, dass sie sich in ihrer Wohnung aufhalten musste, jedoch trotzdem nicht öffnete.
Die Polizei ließ die Tür durch einen Schlüsseldienst öffnen und fand die Frau mit einer Stichverletzung im Rücken in der Wohnung. Ein sofort hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod der 50-Jährigen feststellen.
Eine Mordkommission der Hagener Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Schnell erhärtete sich der Verdacht gegen den 41-jährigen Ehemann der Verstorbenen. Noch am Sonntag wurde gegen ihn ein entsprechender Haftbefehl erlassen. Eine eingeleitete Fahndung nach dem Verdächtigen erledigte sich dann aber schon am Sonntagmittag.
Der 41-Jährige meldete sich auf einer Polizeiwache in Ennepetal und schilderte wenig später den Beamten der Hagener Mordkommission bei einer Vernehmung, dass es am Freitag zu einem Streit in der Wohnung der Frau gekommen sei. Sie lebten seit einiger Zeit getrennt, hatten jedoch noch Kontakt. Er gab weiter an, dass er von ihr beschimpft worden sei, weil er unter Drogeneinfluss gestanden habe. Dadurch sei der Streit eskaliert. Er habe zu einem Küchenmesser gegriffen und die 50-Jährige damit in den Rücken gestochen.
Eine Obduktion, die am Sonntag durch die Dortmunder Gerichtsmedizin vorgenommen wurde, bestätigte seine Angaben.

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