Kommentar
Fortuna muss für Chaoten wieder zahlen
18.01.2010 | 06:30 Uhr 2010-01-18T06:30:00+0100
Düsseldorf. Weil anscheinend unbelehrbare Anhänger in Paderborn Knallkörper auf das Spielfeld warfen, wird es eine Geldstrafe geben. Einige Randalierer, die bereits bei der Zuganreise aus der Rolle fielen, waren im Stadion auf dem besten Weg einen Spielabbruch zu provozieren.
Sportlich war Fortuna auch beim Rückrundenstart in Paderborn weiter auf einem guten Weg. Das Team blieb durch das 1:1 zumindest mittendrin im Rennen um den Relegationsplatz. Was den Rot-Weißen fast die eigenen Fans vermasselt hätten.
Einige Randalierer, die bereits bei der Zuganreise aus der Rolle fielen, waren im Stadion auf dem besten Weg einen Spielabbruch zu provozieren. Weil immer wieder Feuerwerkskörper aus dem Fortuna-Fanblock aufs Spielfeld geworfen wurden, drohte Schiedsrichter Brych die Partie vorzeitig zu beenden.
Erst als Trainer Norbert Meier sich vor die Fans stellte, lautstark und gestenreich das Ende der unsinnigen Aktionen forderte, beruhigten sich die Gemüter. Da stand es noch 1:0 für Paderborn, ein Abbruch hätte auf jeden Fall eine Düsseldorfer Niederlage zur Folge gehabt. So aber gab es wenigstens noch einen verdienten Punktgewinn.
Doch um eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe wird Fortuna nicht herumkommen. Und die zahlt nicht die Verursacher sondern der Verein, dem anscheinend unbelehrbare Anhänger mal wieder geschadet haben.

0mitdiskutieren