Fludersbach: Wilde Müllkippe wächst
31.10.2008 | 11:52 Uhr 2008-10-31T11:52:00+0100Siegen. (sara) Die Container an der „wilden” Müllkippe am Mathiasweg/Fludersbach (WR vom 17.10.) sind weg – auf den ersten Blick. Ein zweiter entdeckt sie ein paar Meter weiter auf einer freien Fläche – zum Ärger der Anwohner.
Die Entsorgungsfirma Nowak sicherte jedoch gestern auf Nachfrage der WR zu, die Behälter in der kommenden Woche wegzuschaffen.
„Ich verstehe das nicht. Das ist doch keine Art und Weise mit dem Problem umzugehen”, ärgert sich Anwohner Hans Schröder vor allem über den Müll, der sich neben den Containern angesammelt hat. Vor zwei Wochen hatte er seinem Ärger am WR-Lesertelefon Luft gemacht. Sofateile, Autoreifen, Müll und Container standen am Straßenrand des Mathiaswegs. „Zwei Tage später war auch jemand von der Stadt da und hat sich die Sache angesehen”, sagt Schröder. Jetzt stehen die B ehälter der Alsdorfer Firma zwar nicht mehr am Mathiasweg, dafür aber auf einer Fläche direkt gegenüber von Schröders Haus. „Hätte die Firma die Container nicht abgedeckt, sähe es genauso aus wie am Mathiasweg”, sagt der Anwohner.
Uwe Nowak, Chef der Container-Firma, hatte das Problem „erst gar nicht registriert”. Als die Straßenreinigung der Stadt bei ihm anrief, schaffte er die Container weg, auf die Fläche gegenüber von Schröders Haus. „Das ist aber nur ein Zwischenlager”, betonte Nowak. In der nächsten Woche werde der Containerinhalt auf jeden Fall entsorgt. Es sind ein paar Dinge schief gelaufen, wie Nowak einräumte. Der Fahrer, der dafür verantwortlich war, sei aber schon entlassen.
Obwohl der Behälter am Mathiasweg nun weg ist, häuft sich dort aber noch immer der Müll, sogar eine Waschmaschine sei noch dazu gekommen, sagt Schröder: „Da wohnen Leute mit kleinen Kindern, das ist doch gefährlich.”
„Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass sich die Sache durch unser Einschreiten geklärt hätte”, sagte Dr. Sabine Schutz von der städtischen Pressestelle. Sie sicherte zu, sich gemeinsam mit der Starßenreinigung um das Müllproblem zu kümmern.

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