Spitzenreiter bei Phoenix...
Feuervögel sind heiß auf Alba Berlin
12.03.2010 | 22:32 Uhr 2010-03-12T22:32:00+0100Hagen. Wenn der Erste gegen den letzten spielt, sind die Rollen klar verteilt. Sie wie heute, wenn Basketball-Bundesliga-Schlusslicht Phoenix Hagen Tabellenführer Alba Berlin zu Gast hat. Sprungball in der Hohenlimburger Halle an der Färberstraße ist um 20 Uhr.
„Wir sind heiß, das gilt für alle. Wir wissen, wie stark der Gegner ist, aber vielleicht haben wir doch eine Chance”, sagt Co-Trainer Steven Wriedt, „die Berliner haben sich in dieser Woche sicher nicht so sehr mit uns beschäftigt wie wir mit ihnen.”
Beim Tabellenführer aus der Hauptstadt war zunächst Vorbereitung auf das wichtige Eurocup-Spiel bei Juventud Badalona angesagt, nach dem 68:62-Erfolg am Dienstag, der den Viertelfinaleinzug bedeutete, Nachbereitung. Der Europacup-Triumph in Spanien hinterließ Spuren. Besonders bei Spielmacher Rashad Wright, der einen Finger so unglücklich ins Auge bekam, dass ein Loch in der Netzhaut mit einer Laserbehandlung geflickt werden musste. In Hagen wird Wright ebenso wenig spielen wie der Langzeitverletzte Jurica Golemac, der einen Mittelhandbruch auskuriert. Aber mit Akteuren wie Topscorer Julius Jenkins (15,3 Punkte im Schnitt), 2,09-m-Mann Blagota Sekulic, Immanuel McElroy, Adam Chubb, Derrick Byars oder dem deutschen Nationalspieler Steffen Hamann sind die Albatrosse immer noch erstklassig besetzt. „Das ist eine tolle Mannschaft”, schwärmt Ingo Freyer.
Alba-Kollege Luka Pavicevic seinerseits beneidet die Feuervögel darum, dass sie in dieser Woche ein zweitägiges Trainingslager in der Sportschule Kaiserau beziehen konnten. „Davon können wir nur träumen”, so der Alba-Coach. „Wir haben kaum Zeit uns zu regenerieren. Dass wir gerade das vielleicht schwierigste Spiel der Saison hinter uns haben, macht die Aufgabe bei den mit dem Rücken zur Wand stehenden Hagenern nicht gerade einfacher.”
Wie der Gegner kann auch Phoenix heute personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Michael Jordan fehlt nach seinem Muskelfaserriss weiter, Center John Turek hat nach seiner Bänderverletzung wieder trainiert, ist aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. „Er wird bestenfalls einige Minuten auflaufen“, so Freyer.
Ansonsten habe, so der Phoenix-Coach, das Trainingslager seinen Zweck erfüllt. Neben Übungseinheiten standen Team bildende Aktionen wie Kegeln, Fußball sowie vertrauensbildende Maßnahmen auf dem Plan. Das gestrige Abschlusstraining fand wieder in der Phoenix-Halle statt. Diese wird heute voll, aber es gibt auch noch Sitzplatztickets an der Abendkasse.

21:13
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20:20
+m ;-)
20:20
scheisst mal einer diese ein Fans raus
18:13
Schmeißt endlich den Trainer raus ! ! Ach ja, den super Manager Herkelmann gleich mit . . .
10:58
Gääähnn, immer das gleiche Geseiere, und am Ende dann haushohe Niederlagen. Wann spricht denn mal einer der Verantwortlichen vom drohenden (und wahrscheinlichen) Abstieg?