Europäischer Filmpreis kommt nach Bochum
17.03.2009 | 09:43 Uhr 2009-03-17T09:43:00+0100
Bochum. Die Jahrhunderthalle ist Schauplatz der großen Festival-Gala am 12. Dezember. Es ist das erste Mal, dass der Europäische Filmpreis im Ruhrgebiet vergeben wird. Der Preis soll die Aufmerksamkeit auf europäische Filmproduktionen lenken und das Selbstbewusstsein des europäischen Kinos stärken.
Im Vorfeld der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr, kommt der im 22. Jahr vergegeben Europäische Filmpreis - European Film Award - erstmals ins Ruhrgebiet. Der Filmpreis, der von der Europäischen Filmakademie (EFA) Berlin verliehen wird, firmierte bis 1997 unter dem Namen „Felix”. Er wurde geschaffen, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf europäische Filmproduktionen zu lenken und das Selbstbewusstsein des europäischen Kinos zu stärken.
Preis hieß früher "Felix"
Die ersten „Felixe” wurden am 26. November 1988 in Berlin den Preisträgern ausgehändigt, das seinerzeit Kulturhauptstadt Europas war. Seitdem wurde der Preis u.a. in Paris, Rom, Kopenhagen, Warschau und Glasgow verliehen. Der Europäische Filmpreis wurde stets während einer Fernsehgala überreicht, die früher in ungeraden Jahren in Berlin, dem Sitz der Akademie, und in geraden Jahren in einer anderen europäischen Stadt stattfand. 2009 brach man mit dieser Tradition, als die EFA die Stadt Essen (als Bannerträger der Kulturhauptstadt Ruhr 2010) als Veranstaltungsort für die 22. Verleihung bekannt gab.
"Spektakuläre Örtlichkeiten"
Das für den 11. und 12. Dezember vorgesehene Programm des Filmfestivals beinhaltet, wie es aus Berlin heißt, „zwei spektakuläre Örtlichkeiten von historischer Dimension”: Die Lichtburg in Essen, Deutschlands größtes Kino, wird am 11. Dezember Spielstätte der Festival-Filme sein; einen Tag später gibt die Jahrhunderthalle den festlichen Rahmen ab für die Verleihung der Preise an die ausgezeichneten Darsteller/innen, Komponisten, Drehbuchschreiber, Regisseure, Nachwuchskünstler usw.
Zu den Preisträgern der Vorjahre zählten u.a. die Regisseure Fatih Akin und Pedro Almodóvar sowie die Schauspieler/innen Ulrich Mühe („Das Leben der anderen” 2006), Daniel Brühl („Good-bye Lenin” 2003), Penelope Cruz („Volver” 2006), Helen Mirren („The Queen” 2007) und zuletzt Kristin Scott Thomas („So viele Jahre liebe ich dich” 2008).
Jedes Jahr geben die Europäische Filmakademie (EFA) und die EFA Productions GmbH in Berlin eine Auswahlliste mit 40 Spielfilmen bekannt, die für eine Nominierung in Frage kommen. 20 davon gelangen durch die Wahl der EFA-Mitglieder in den jeweiligen europäischen Ländern direkt auf die Liste. Die restlichen 20 Filme werden u.a. von europäischen Filminstitutionen, Festivals und Fachzeitschriften vorgeschlagen und durch ein Auswahlkomitee ermittelt.
1800 Mitglieder in der Europäischen Filmakademie
Über die Nominierten in den einzelnen Kategorien stimmen dann die 1800 Mitglieder der Europäischen Filmakademie – wie bei der Oscar-Verleihung in Hollywood – per Briefwahl ab. In einem zweiten Wahlgang stimmen dann die EFA-Mitglieder bis zur Verleihung über die Gewinner der einzelnen Kategorien ab.
- Fotostrecke: Film-Oscar in Bochum
- Kommentar: Stolz darauf

09:22
Es würde mich sehr interessieren, woran sie oranisanisatorisch beteiligt waren, da Sie ja scheinbar über Insiderwissen verfügen...übrigens damit es sie beruhigt...ich kann lesen...auch als Kölnerin....danke, dass sie mich auf Fehler hinweisen....und auch ihre eigene Rechtschreibschwäche nicht verheimlichen :)
08:56
wer lesen kann sieht auch von wann mein erster Kommentar ist, nämlich dem 14.03.2009, und das ist nach meiner Defintiion Anfang des Jahres. Und da war es katastrophal. Und nicht nur bei einer Veranstalltung sondern bei praktisch allen. Ich habe nur geschrieben, dass ich an einer auch selebr organisatorisch beteiligt bin. Falls es besser geworden ist - fein. Ich würde es mir wünschen.
08:42
Ja, sicherlich haben Sie Ahnung, dass merkt ja auch ganz deutlich, wenn Sie von 1 Veranstaltung Anfang des Jahres reden und wir mittlerweile Ende des Jahres haben. Na ja was soll es, wenn es Sie glücklich macht!
09:12
das erste das braucht nur natürlich nur ein s...
09:10
dass hat nichts mit schlecht reden zu tun; wenn Kölner lesen könnten, würden sie erkennen, dass ich da meiner Hoffnung auf Besserung Ausdruck verleihe und damit einen positiven Ansatz verfolge. Außerdem geht es nicht um die Stadt Bochum, sondern um den Lizenznehmer für Gastro und Garderobe, und dessen Leistungen waren zumindest Anfang der Jahres katastrophal.
Und da ich an einer Veranstaltung dort selbst beteiligt bin und war (allerdings in einem anderen Bereich) denke ich sehr wohl, Ahnung zu haben.
08:55
Erstaunlich, dass es immer Menschen gibt, die zwar keine Ahnung haben, aber immer alles schlecht reden oder wie haben wir die Aussage von stylebitesbernd zu verstehen. Bochumer sind immer ganz groß darin Ihre Stadt klein zu reden Kompliment!
13:49
Bravo Bochum! Da zeigt sich mal wieder, wo das Herz der Kultur schlägt!
09:48
na, da kann man ja nur hoffen, dass die Betreiber der Jahrhunderthalle sich bis dahin Gedanken zur Qualität und Personalstärke im Service (Gastro, Garderobe) machen, sonst wird das eine ganz peinliche Nummer.