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Ischelandhallen-Bauzeitpl...

"Es kann noch gehen, wenn alles perfekt läuft"

19.11.2009 | 19:44 Uhr

Hagen. Neu besetzter Ausschuss, altes Thema. Die Modernisierung und Erweiterung der Ischelandhalle bildete den Schwerpunkt bei der ersten Sitzung des Hagener Sport- und Freizeitausschusses in der neuen Legislaturperiode.

Timo Schisanowski Vorsitzender Sport- und Freizeitausschuss Hagen Foto: privat

 

„Ich glaube nicht, dass es eine längere Sitzung wird. Nur die Zeit, die der Sachstandsbericht zur Ischelandhalle in Anspruch nehmen wird, vermag ich schlecht einzuschätzen”, meinte Timo Schisanowski (Bild) vor seinem Debüt als Ausschuss-Vorsitzender, das er souverän absolvierte. Nach den obligatorischen Formalien zu Beginn einer neuen Ausschuss-Periode wie Vereidigung der Mitglieder und Bildung einer Sportkommission kam die Ischelandhalle erstmals beim Programmpunkt „Mitteilungen” zur Sprache.

Sportdezernent Christian Schmidt informierte darüber, dass die bei der letzten Sitzung genehmigten 380 000 Euro aus der Sportpauschale für die Erneuerung des Umkleidetraktes am Garenfelder Sportplatz zunächst einmal nicht fließen könnten, weil ein Teil des Geldes für die Ischelandhalle benötigt wird. Zur Vorfinanzierung des Phoenix-Anteils an der Baumaßnahme, den der Basketball-Erstligist vertragsgemäß per Ratenzahlung leisten wird.

Es folgte der Sachstandsbericht von Christine Grebe. Die Projektentwicklerin berichtete, dass die Ausschreibung für den Rohbau nächste Woche veröffentlicht und nach wie vor angestrebt wird, die Hallen-Umbaumaßnahme im Oktober 2010 abzuschließen. „Es kann noch gehen, wenn alles perfekt läuft - aber nur dann”, muss laut Grebe ein Rädchen ins andere greifen, um den angestrebten Fertigstellungstermin zu halten.

Dass man zeitlich in Verzug ist, sei nicht Schuld der Verwaltung, so die Projektentwicklerin: „Wir saßen im Frühjahr in den Startlöchern, viel zu lange, ohne dass der Startschuss kam.” Anhand des Bauzeitplanes will sich der Ausschuss demnächst ein Bild davon machen, welche Zeitfenster realistisch sind. Auch soll ein „repräsentativer Vertreter” von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen über Details Auskunft geben.

Dazu zählt der Bodenbelag. Neben dem fest installierten Hallenboden, der unverändert bleibt, sind mobile Böden für Basketball und Handball vorgesehen. Diese brauchen die Phoenix-Korbjäger und - im Falle des Zweitliga-Aufstiegs - die Eintracht-Handballer, um die Normen ihrer Verbände bzw. Ligen zu erfüllen.

Anschaffung, Lagerung sowie Auf- und Abbau seien Sache der Klubs, so Sportamtschef Hans-Werner Wischnewski. Für die Lagerung, so Christine Grebe, seien Räumlichkeiten vorgesehen. Wie lange Auf- und Abbau in Anspruch nehmen, dies sei noch zu ermitteln - auch durch Üben - so Wischnewski, der die Bündelung von Basketballspielen anstrebt, wenn der Basketball-Boden ausliegt: „Die Spielpläne müssen sich auch nach der Halle richten.”

„Hauptsache, der Schulsport wird nicht beeinträchtigt”, das ist Stadtsportbund-Chef Dietmar Thieser wichtig.

Rainer Hofeditz

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Kommentare
23.11.2009
21:55
Es kann noch gehen, wenn alles perfekt läuft
von Klaus Fischer | #2

„Hauptsache, der Schulsport wird nicht beeinträchtigt”, das ist Stadtsportbund-Chef Dietmar Thieser wichtig

da sowohl beim Basketball wie auch beim Handball der Gegner das Recht hat einen Tag vor dem Spiel auf dem jeweiligen Hallenboden zu trainieren, wird am Freitag vor einem Samstag Spiel (und bei Spielen in der Woche am Spieltag und am Tag vor dem Spiel) wohl kein Schulsport möglich sein! Wurde dies bedacht??

20.11.2009
08:23
Es kann noch gehen, wenn alles perfekt läuft
von BA | #1

Na also, da ist ja die Nachricht, die ich nach der gestrigen Meldung über die Bahnhofshinterführung noch vermisst habe.

Und natürlich ist das nicht die Schuld der Verwaltung.

Wie lange will die Stadt sich noch ein solchermaßen unfähigess Baudezernat leisten?

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