Ernüchterung an der Nordsee
28.03.2010 | 19:54 Uhr 2010-03-28T19:54:00+0200
Bremerhaven. Dem Jubel von Düsseldorf folgte die Ernüchterung an der Nordseeküste: Die Hoffnungen von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen, im Kampf um den Ligaerhalt weiter Boden gut zu machen, wurden von den Eisbären Bremerhaven ganz schnell abgekühlt.
Nach ganz schwacher erster Hälfte hatte der Aufsteiger bei der 60:79 (27:49)-Schlappe in Bremerhaven kaum eine Chance. Dass zeitgleich der direkte Rivale Düsseldorf Giants überraschend mit 66:64 (36:38) beim bisherigen Tabellenvierten Deutsche Bank Frankfurt Skyliners siegte, komplettierte einen rabenschwarzen Sonntag Nachmittag.
Nach dem Sieg von Düsseldorf und den Niederlagen der Konkurrenten Gießen, Trier und Paderborn am Abend zuvor hätte man die Hagener mit breiter Brust und tatendurstig in der Stadthalle Bremerhaven vermutet. Doch die Gäste präsentierten sich ganz anders als noch vor Wochenfrist. „Das Auftreten in der ersten Halbzeit war unschön, das genaue Gegenteil von Düsseldorf”, ärgerte sich Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann, „kein Spieler war richtig präsent. Das wirkte schon sehr verpennt.” Schnell führte Bremerhaven mit 7:0, ehe Quentin Pryor der erste Korb gelang, doch bis zur ersten Viertelpause lag der Favroit schon mit 20:9 vorn. Zum einen, weil den Gästen in der Defensive der notwendige Biss fehlte. Die Eisbären wiederum blockten die Wurfversuche der Hagener in Korbnähe wiederholt ab - und von außen produzierten Michael Jordan, Chase Griffin und Co. diesmal fast ausnahmslos Fahrkarten.
Das setzte sich im zweiten Viertel fort, zur Halbzeitpause hatten die Gäste bei 13 Dreierwürfen keinmal getroffen. Ganz anders die Bremerhavener: Sechs von zehn Versuchen netzten sie von jenseits der 6,25-m-Linie ein, vier davon verwandelte allein Andrew Drewo bis zum 42:19 (17. Minute). Sehr zum Verdruss von Phoenix-Trainer Ingo Freyer. „Wir hatten extra intensiv darauf hingewiesen, dass Drewo gut Dreier schießt”, sagte er und betonte: „Ich bin total sauer, dass die Spieler hier nicht aggressiv ins Spiel gegangen sind.”
So war die Partie zur Pause, als die Nachricht vom Düsseldorfer Sieg in Frankfurt kam, nahezu entschieden. Zwar gingen die Gäste nun engagierter zu Werke und hielten wenigstens mit. Doch aus der Distanz trafen sie weiter unterirdisch, auch wenn Jordan zum 59:40 (26.) der erste Dreier gelang. Lediglich nach der letzten Viertelpause, als Pryor und Jonathan Kale nach dem 66:47 auf 66:54 verkürzten (32.), kam leichte Hoffnung auf. Doch die zerstörte Bremerhavens Topwerfer Jeff Gibbs mit seinem einzigen Dreier schnell, nach einer 9:0-Serie (75:54, 35.) war die Partie endgültig gelaufen. Und Phoenix war um einen Rückschlag im Abstiegskampf reicher. Erste Maßnahme von Freyer: Der trainingsfreie Montag wurde gestrichen.
Statistik
Bremerhaven - Hagen
79:60 (49:27)
Eisbären Bremerhaven: Lipke, Canty, Drevo (12, 4;6 Dreier), Schwethelm (4), Brooks, Martin (6), Campbell (10, 5 Assists), Richardson (2), Moore (3), Gibbs (20), Lyde (6), Lucas (3).
Phoenix Hagen: Pryor (13), Griffin (8, 0/5 Dreier), Malte Schwarz, Jonusas (5, 1/5 Dreier), Kristof Schwarz, Fleetwood (2), Kruel (7), Alijevas, Jordan (7, 1/6 Dreier, 4 Ballverluste, 5 Assists), Kale (10, 8 Rebounds), Turek (8).
Spielviertel: 20:9, 29:18, 17:20, 13:13.
Teamstatistik: 50:50 % Wurfquote, 7/14:3/22 Dreier, 10/17:5/12 Freiwürfe, 37:37 Rebounds, 23:11 Assists, 12:18 Ballverluste, 9:8 Steals, 8:3 Blocks. - 2740 Zuschauer.

18:22
Sorry , aber du hast keine Ahnung vom Basketball !
Der Trainer ist eine Lusche . . .
P.S. Ist nicht böse gemeint .
09:42
Jaja der Trainer?..Ihr habt doch einfach keine Ahnung! Das ist kein Fussball sondern Basketball und da kann man nicht vier Wochen vorm Saisonende n rettenden Trainer von der Straße holen der gerade mal Zeit hat! Herr Freyer macht gute Arbeit, aber bei manchen Spielern hab ich eher ein Gefühl von Gleichgültigkeit!
Trainer bleiben und nächstes Jahr einfach mal 2 gute Spieler dazu holen...dann sind die Kosten der Hohenlimburg-Halle auch nicht mehr da!
19:52
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14:49
wir werden auch alle folgende Spiele verlieren.
Wir werden mit Paderborn ansteigen.Was ich nicht verstehe ist immer das schön Reden jedes Grottenschlechten spieles
06:33
Hut ab vor Düsseldorf. Die waren vielleicht schlauer, und haben das Spiel gegen Hagen nicht von vorne herein als das Endspiel deklariert, dass es nie war. Es ist definitiv zu wenig, sich nur auf 2 Spiele zu konzentrieren und den Rest herzuschenken. Bin gespannt, wie man die nächsten Partien angeht.
22:00
jadann, müßig darüber zu reden!
den flotten sprüchen folgen leider immer wieder niederlagen.