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3. Fußball-Liga

Erfurt bleibt Fortunas Lieblingsgegner

27.09.2008 | 18:15 Uhr
Erfurt bleibt Fortunas Lieblingsgegner

Düsseldorf. Im siebten Duell mit den Thüringern blieben die Düsseldorfer erneut ungeschlagen. Cebe, Christ und Langeneke sorgten am Samstag Nachmittag mit ihren Toren für einen hochverdienten Sieg. Fortuna kletterte durch den Erfolg auf den dritten Tabellenplatz.

Der Lieblingsgegner von Fortuna bleibt RW Erfurt. Mit dem hochverdienten 3:0 (1:0) blieben die Düsseldorfer am Samstag Nachmittag im siebten Drittliga-Duell mit den Thüringern ungeschlagen und kletterten auf den dritten Tabellenplatz. „Wir haben uns gesteigert“, meinte RWE-Trainer Karsten Baumann mit Sarkasmus und erinnerte an Fortunas 4:0-Erfolg im letzten Spiel der vergangenen Saison: „Diesmal haben wir nur drei Tore kassiert, davor vier.“

Fortuna-Trainer Norbert Meier hatte sich vor dem Anpfiff für Stephan Sieger entschieden. Der Ex-Offenbacher, zuletzt beim 1:0 in Aue aufgrund einer gelb-roten Karte gesperrt, übernahm wieder den Posten des „Staubsaugers“ vor der Abwehr. Clas Costa blieb trotz guter Leistung in Sachsen auf der Bank. Im Angriff bekam Siegtorschütze Ranisav Jovanovic den Vorzug vor dem in der Woche durch eine Magen-Darm-Infektion geschwächten Kenan Sahin.

Und von Anfang an dominierten die Düsseldorfer die Partie gegen die manchmal sehr rustikal agierenden Erfurter. In der 5. Minute setzte sich Fabian Hergesell gegen den Ex-Fortunen Denis Wolf durch, der Kopfball von Jovanovic wurde jedoch abgeblockt. Nach einem Freistoß von Marco Christ musste RWE-Torhüter Dirk Orlishausen den Ball mit beiden Fäusten abwehren (10.), auch nach dem Schuss von Axel Lawaree (28.) verhinderte der Keeper noch das 0:1.

Eine Minute später war er erstmals geschlagen. Nach einem Pass von Olivier Caillas spielte Ahmet Cebe mit schnellem Antritt auch Orlishausen aus und schoss den Ball ins leere Tor. Bis zum Pausenpfiff hätten Christ (44.) und Cebe (45.) die Halbzeitführung sogar noch erhöhen können.

Nach dem Seitenwechsel sorgte dann Marco Christ für eine schnelle Vorentscheidung. In der 52. Minute traf der Mittelfeldakteur per Freistoß, wobei  der Ball zuerst an den Innenpfosten prallte und dann zum 2:0 ins Netz flog. Ebenfalls die (Mit-)Hilfe der rechten Aluminumstange benötigte Jens Langeneke in der 66. Minute. Nachdem Torhüter Orlishausen im Strafraum Jovanovic zu Fall gebracht hatte, konnte der Erfurter Keeper den Strafstoß des Fortuna-Kapitäns erst abwehren, per Nachschuss an den Innenpfosten sorgte Langeneke dann doch noch für das 3:0.

 „Damit war der Drops gelutscht“, meinte Fortuna-Trainer Norbert Meier und freute sich über einen „absolut verdienten Sieg.“

Fortuna: Melka – Halet, Cakir, Langeneke, Hergesell – Sieger – Cebe (86. Costa), Christ (78. Lambertz), Caillas – Jovanovic (67. Sahin), Lawaree.

Erfurt: Orlishausen – Schnetzler, Möckel, Loose, Pinske – Cinaz – Wolf (66. Semmer), Rockenbach da Silva, Judt  (55. Ströhl) – Bunjaku, Cannizzaro.Schiedsrichter: Schempershauwe (Hildeshausen).

Zuschauer: 11 089.

Tore: 1:0 (29.) Cebe, 2:0 (52.) Christ, 3:0 (66.) Langeneke (Foulelfmeter im Nachschuss).

Gelbe Karten: Jovanovic (1.) – Rockenbach da Silva, Möckel, Orlishausen.

Eckbälle: 4:5.

Torchancen: 9:2.

Wolfgang Bappert

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