Erfolgreiche Teilzeitarbeit
02.03.2008 | 20:46 Uhr 2008-03-02T20:46:10+0100HANDBALL-VERBANDSLIGA. Eine gute Hälfte reicht dem TV Schwafheim zum wichtigen Heimsieg gegen den TV Oppum.
Die schwarze Serie von zuletzt fünf Niederlagen in Folge ist durchbrochen. Handball-Verbandsligist TV Schwafheim schlug daheim den starken Kontrahenten TV Oppum mit 30:26 (19:11). Schwafheim machte damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.
Der Schwafheimer Auftritt in den ersten 30 Minuten war ein echter Hingucker. Die Mannschaft brannte, wollte sich für die zuletzt mäßigen Vorstellungen rehabilitieren. In der Deckung kämpfte das Team aufopferungsvoll um jeden Ball - Torwart Jörg Riedel hielt, was zu halten war. Auch im Angriff war viel Schwung in den Aktionen. Die sich bietenden Chancen wurden sicher und konsequent verwertet. Oppum fand kein probates Mittel, um sich dieser Übermacht zu erwehren. Der Gast nahm beim Spielstand von 2:6 (9. Minute) eine Auszeit, um sich neu zu orientrieren. Eine Besserung trat nicht ein. Im Gegenteil: Schwafheim ließ in seinem Bestreben nicht locker, spielte sich in einen Rausch und den Gegner somit an die Wand. Viele der Zuschauer rieben sich beim Zwischenstand von 19:9 (28.) verwundert die Augen.
Technische Fehler
Oppum reagierte nach dem Seitenwechsel. Die Deckung wurde auf eine ganz aggressive 4:2-Formation umgestellt. Und die Hausherren bekamen Probleme. Technische Fehler, unnötige Würfe und ein chaotischer Spielaufbau waren die Gründe dafür, dass Schwafheim völlig die Linie verlor. Zudem lagen die Nerven blank. Die Partie (24:21/51.) drohte zu kippen. TVS-Kreisläufer Dominik Gambiertz sah die Rote Karte, eine weitere Zeitstrafe ließ nichts Gutes erahnen. Aber Schwafheim riss sich zusammen, zog in dieser brenzligen Situation den Kopf aus der Schlinge.
"Der Sieg ist hoch verdient aufgrund einer tollen ersten Halbzeit und einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung", sagte TVS-Trainer Dieter Hünten. "Im zweiten Durchgang sind die Jungs ins Schwimmen geraten."
TVS: Rakebrand 8/4, Pitzen 5, Hartmann 4, Gambietz 4, Hünten 3, Preuß 3, Hemmers 2, Heidenreich 1. (MB)

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