Ellbogen malad: Kruel fehlt in Niederlanden Phoenix-Testspielreise in kleiner Besetzung
17.09.2008 | 20:25 Uhr 2008-09-17T20:25:42+0200Hagen. (aki) Ohne Bernd Kruel muss Basketball-Zweitligist Phoenix Hagen drei Testspiele bei niederländischen Erstligisten bestreiten. ...
... Wegen seiner anhaltenden Entzündung im rechten Ellbogen pausiert der von Bundesligist Telekom Baskets Bonn nach Hagen zurückgekehrte Center-Routinier zunächst für eine Woche.
Bereits seit etwa sechs Wochen klagt der 32-Jährige über die Ellbogen-Entzündung, die bei einer Kernspintomographie diagnostiziert wurde. Bisher hat keine Behandlungsmethode wie Ultraschall oder Reizstrom gefruchtet, nun versucht man es mit Akupunktur bei Teamarzt Dr. Fritz Jüttner. "Nach Spielen verspüre ich verstärkt Schmerzen, auch bei jedem Griff zum Ball", sagt Kruel, "das Krafttraining habe ich schon ausgesetzt." Nach dem siegreichen Finale im P4two-Cup gegen die Finnen aus Kouvola hat der Center nun komplett mit dem Mannschaftstraining ausgesetzt, nimmt bis zur nächsten Woche nur noch an Laufeinheiten teil. In die Niederlande reist Kruel dennoch mit, um sich dort von Physiotherapeut David Lopez intensiv behandeln zu lassen.
Bei den Phoenix-Testspielen gegen die Eiffel Towers Den Bosch (heute) und Hanzevast Capitals Groningen (Freitag), beide im Rahmen eines Turniers in Almelo, sowie am Samstag bei Upstairs Weert - zuletzt Gast in Hagen beim Turnier - fehlt Kruel Phoenix deshalb ebenso wie der am Knie verletzte Quentin Pryor. Der US-Zugang macht jedoch sehr gute Fortschritte. Am Mittwoch nahm er wieder leichtes Schusstraining auf. Bei weiter positivem Heilungsverlauf kann Pryor Anfang Oktober ins Mannschaftstraining einsteigen.
Die Personalnot verstärkt sich durch das Spiel von Kooperationspartner BG Hagen am Samstag in der Regionalliga gegen Bayer Uerdingen. Yannick Opitz, Dominik Spohr, Torben Paulsen und Max Schulze-Pals bleiben ganz in Hagen, um mit der BG zu trainieren. Am Samstagmorgen wird zudem Malte Schwarz zurückreisen, um gegen Uerdingen zu spielen.
So muss Phoenix mit sieben bzw. in Weert sechs Spielern auskommen. "Jetzt müssen Spieler wie Matthias Grothe und Aaron Fleetwood mehr spielen als bisher", weiß Trainer Ingo Freyer: "Die Situation mit den Verletzten ist sicher nicht ideal, aber wir werden trotzdem wieder eine Menge über unsern Kader lernen."

0mitdiskutieren