Elfer auf ihrer Asche unter Zugzwang
13.11.2009 | 20:35 Uhr 2009-11-13T20:35:00+0100Hagen. Während der Hasper SV und der SSV Hagen auf Auswärtsfahrt gehen, genießen die SpVg Hagen 11 und der SV Hohenlimburg 10 am Sonntag um 14.30 Uhr Heimrecht.
Besonders die Elfer sind dabei unter Zugzwang. Nach der 1:5-Schlappe zuletzt in Werdohl braucht die Elf von Trainer Alfredo Pais auf ihrem Aschenplatz ein Erfolgserlebnis gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.
„Wie wir gewinnen, ist egal. Hauptsache ist, dass wir gewinnen”, weiß Pais um den Druck, der im Aufsteigerduell auf seiner Mannschaft lastet. Die Aufgabe wird dadurch nicht leichter, dass Sven Kostrzewa, Timo Wittenstein und Thomas Blaut kranheits- beziehungsweise verletzungsbedingt ausfallen. Immerhin kehren „Toto” Luda und Gerd Dyballa, die zuletzt fehlten, in den Kader zurück.
SSV Hagen zum Kiersper SC
Noch zwei Punkte weniger auf dem Konto als der Konkurrent vom Loheplatz hat Schlusslicht SSV Hagen. Das Team von Trainer Siggi Gluch ist am Sonntag um 14.30 Uhr beim Kiersper SC zu Gast.
„Eigentlich müssen wir dort gewinnen”, würde der SSV-Übungsleiter die Gastgeber nur allzu gerne mit in den Abstiegskampf ziehen. Für die Höing-Elf ist es das letzte Auswärtsspiel des Jahres. Danach stehen im Ischelandstadion noch die Derbys gegen Hohenlimburg 10 und SpVg Hagen 11 an.
Personell wird sich gegenüber dem 1:2 zuletzt gegen den neuen Spitzenreiter Weißtal kaum etwas ändern. Hyun Guon Yang weilt aus Studiengründen noch in seiner koreanischen Heimat, Offensiv-Kollege John Makaya hat zuletzt wegen einer Erkältung nicht trainiert, wird aber wohl spielen können. Spielberechtigt ist inzwischen auch der vom SC Zurstraße gekommene Allrounder Stefan Mendricks, für den der SSV keine Ablöse zahlen wollte.
SuS Niederschelden gegen Hasper SV
Der zuletzt fünfmal in Folge siegreiche Hasper SV will am Sonntag ab 14.30 Uhr beim SuS Niederschelden seine Erfolgsserie fortsetzen. „Je länger solch eine Serie hält, desto größer ist die Gefahr, dass sie reißt”, weiß Trainer Jorge Dias zwar, aber das soll nicht unbedingt morgen im Siegerland der Fall sein.
Allerdings ließ laut Dias die Traininingsbeteiligung zuletzt aus diversen Gründen zu wünschen übrig: „Darüber werden wir noch reden müssen.” Daniel Hamann und Michel Amaral sind noch verletzt, der Einsatz von Thorsten Horz ist wegen eines „Pferdekusses” und eines lädierten Knöchels doppelt gefährdet.
Hohenlimburg erwartet Menden
Eines haben die Fußball-Landesligisten SV Hohenlimburg 1910 und BSV Menden gemeinsam - sie hängen (noch) weit hinter ihren Erwartungen zurück. Am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr treffen sie im Kirchenbergstadion aufeinander.
Bei beiden Teams zeigt die Formkurve leicht nach oben, die Elf von Trainer Peter Potthoff geht mit zwei Siegen in Folge im Rücken gestärkt in die Begegnung. Der BSV Menden machte in der vergangenen Woche aus einem 0:3-Rückstand gegen den Kiersper SC in Unterzahl einen 5:4-Sieg. Beide Teams wollen sich am Sonntag nicht verstecken und erneut gewinnen. Beim SV 1910 fehlt weiterhin Marius Smyrek.

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