Eintracht hat mit Panthern leichtes Spiel
18.04.2010 | 20:37 Uhr 2010-04-18T20:37:00+0200Burscheid/Hagen. Handball-Regionalligist VfL Eintracht Hagen hat die Pflichtaufgabe am 27. Spieltag souverän erledigt. Bei der HSG Bergische Panther, die wie erwartet mit der Verbandsliga-Reserve antraten, siegte das Team von Trainer Michael Wolf deutlich mit 46:24 (23:12).
„Natürgemäß hatten wir am Anfang Probleme, wie das gegen einen solchen Gegner eben ist”, räumte Wolf ein. Doch nach der anfänglichen Führung der Gastgeber (2:0, 3:2) übernahmen die Hagener das Kommando. Zwischenzeitlich habe man bis zum 10:20 Vollgas gegeben, dann ließ man es wieder ruhiger angehen, sagte Wolf. Gegen überforderte Panther konnte der VfL-Trainer viel durchwechseln und jeden Akteur auf jeder Position ausprobieren. „Eine durchschnittliche Abwehrleistung hat gereicht, um über Gegenstöße zum Erfolg zu kommen”, erklärte Wolf, „phasenweise hat es uns die HSG aber auch leicht gemacht.”
Allerdings übte der Hagener Coach auch deutliche Kritik am Vorgehen der Bergischen Panther, die die Teams getauscht haben, damit die früheren Regionalliga-Spieler nun in der Verbandsliga den Klassenerhalt schaffen: „Das ist eine klare Wettbewerbsverzerrung, die hier passiert.” Denn die Hagener sind das einzige Spitzenteam, das sich in der Hinrunde gegen damals noch komplette Panther eine Niederlage geleistet hat. Die Konkurrenten des aktuellen Tabellendritten dagegen hatten gegen eine geschwächte HSG weitgehend leichtes Spiel.
VfL Eintracht Hagen: Tesch (1.-45.), Minzlaff (ab 45. Minute); Oberste (1), Wulf (3), Kraus (10), Cengiz (5), Pieczkowski (5), Brannekämper (12/4), Schulte-Berthold (6), Pries, Sideri (4).

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Da die Panthers erst seit ein paar Spielen getauscht haben, ist der letzte Satz natürlich nicht korrekt. Also nicht Entschuldigungen für eigene Dummheit suchen!