Handball
Eintracht Hagen verlängert nicht mit Trainer Wolf
15.03.2010 | 20:56 Uhr 2010-03-15T20:56:00+0100
Hagen. Das Trainer-Engagement von Michael Wolf und Assistent Dirk Maruska beim Handball-Regionalligisten VfL Eintracht Hagen wird nach nur einer Saison wieder ausklingen. Offiziell werden Management und Übungsleiter ihre Zusammenarbeit mit Saisonschluss „in gegenseitigem Einvernehmen” beenden.
Dass es so kommen wird, steht schon länger fest. Bereits im Januar fiel die Entscheidung gegen das jetzige Trainerduo, das laut Chefcoach Wolf „keine schmutzige Wäsche waschen” will. Gleichwohl macht der Leiter einer Essener Realschule kein Hehl daraus, „dass wir schon gerne weitergemacht hätten.”
Nur zwei Punkte Rückstand
Sportliche Gründe vermag Michael Wolf nicht zu erkennen. Bei nur zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze sind Meisterschaft und Zweitliga-Aufstieg noch in Reichweite. In der Rückrunde zählen die Grüngelben zu den erfolgreichsten Teams, obwohl Verletzungen und Krankheiten das Team zeitweise arg dezimierten. „Und man darf nicht vergessen, dass mit Alexandros Katsigiannis vor Saisonbeginn jener Mann ging, der das Spiel gemacht hat und selbst für fünf bis zehn Tore pro Partie gut war”, daran erinnert Michael Wolf.
Aber man müsse die getroffene Entscheidung akzeptieren, so der aktuelle Übungsleiter, der schon von 2002 bis 2005 Trainer beim VfL Eintracht und damit im letzten Jahrzehnt einziger Coach mit einer so langen „Haltbarkeit” war. Jörn Uhrmeister, Kristof Szargiej und Norbert Gregorz waren jeweils nur rund eine Saison im Amt.
Apropos Szargiej: Der vorletzte Coach des VfL Eintracht, der Anfang 2008 zum damaligen Erstligisten Tusem Essen zurückkehrte, von dem er gekommen war und wo er dann Bundesliga-Coach wurde, ist in Essen entlassen worden. Seinen Abschied zum Saisonende hatte der ehemalige polnische Nationalspieler schon vor einiger Zeit angekündigt. Angeblich, weil die Essener Verantwortlichen seinem Wunsch nach einem neuen Zweijahresvertrag ab dem Sommer nicht nachkommen wollten.
Was durchaus nachvollziehbar ist, denn der ehemalige Europacupsieger steckt aktuell im Zweitliga-Abstiegskampf. Nach einer 22:26-Niederlage am Wochenende gegen HSG Frankfurt liegt der Drittletzte nur noch einen Punkt vor Schlusslicht Leichlingen, was die Tusem-Führung offenbar dazu veranlasste, die „Reißleine” zu ziehen. „Es war von Anfang an klar, dass diese Saison schwer wird”, so Szargiej.
Kontakt nie abgerissen
Den Kontakt zum VfL Eintracht hat der 46-Jährige nie abreißen lassen. „Ich habe mit Manager Jörg Brodowski telefoniert, nachdem bekannt wurde, dass ich in Essen aufhöre”, so Szargiej. „Aber konkrete Gespräche über eine mögliche Rückkehr waren das noch nicht.” Er habe den Weg des VfL Eintracht aber immer verfolgt und „nur gute Erinnerungen an Hagen.”
Ein aktueller Eintracht-Spieler wird den Verein dagegen zum Saisonende in Richtung Essen verlassen. Rückraumspielspieler Niclas Pieczkowski unterschrieb bei Tusem Zweijahresvertrag. Dass der 20-Jährige von einem Zweitliga-Aufsteiger zu einem Absteiger in die 3. Liga wechselt, ist momentan zumindest nicht auszuschließen.

12:02
na sauber! kommt jan wilhelm auch zurück?
09:13
cS = c.szargiej !!
14:41
wer ist denn c.s.
christina stürmer???
wenn schon vermutungen dann auch richtig abschreiben...
08:49
Warum schreibt keiner, dass C.S. von TuSem zurück kommt? Steht doch schon lange fest. Unter dem Deckel der Verschwiegenheit bleibt in diesem Club doch nichts!
08:47
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22:45
Und wieder mal nur ein Jahr ein Trainer gehalten. Arme Eintracht.
14:30
laber weiter, D.G.
10:05
und nun stellt mich nochmals als unwissenden hin. habe ich gesagt das der vertrag mit herrn wolf nicht verlängert wird, oder habe ich es gesagt? :-)
tschüß herr wolf, keine träne weine ich und nachts kann ich auch wieder ganz gut schlafen. ein trainer der sich mehr mit internettrolls und um sein eigenes image gedanken macht kann keine alternative sein. ich mag der mannchaft die mitschuld nicht absprechen, aber nie war es so leicht wie dieses jahr aufzusteigen. und mit wahnwitzigen niederlagen gegen unendlich leichte gegener und daraus resultierenden motivationsproblemen rechne ich ihnen ganz alleine an.
das mit pitsche ist schade, ich bin gespannt wie man diese lücke schließen kann. aber ich glaube es gibt einen guten HL in der verbandsliga, die ja bekanntlich seit letztem we eher nicht aufsteigen werden. schade