Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Einkommen

Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter

05.12.2011 | 15:23 Uhr
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
Münzgeld gegen Bankkonto. Nach einem Bericht der OECD ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland größer geworden.Foto: Joachim Kleine-Büning/WAZ Fotopool

Berlin.  Nach einer Studie der OECD ist die Einkommensungleichheit in Deutschland im internationalen Vergleich stark angestiegen. Grund dafür ist unter anderem die Teilzeitarbeit.

Die Einkommensungleichheit in Deutschland ist nach einer OECD-Studie in den vergangenen Jahren erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Nur Finnland und Schweden hätten innerhalb Europas einen noch größeren Schub in Richtung Ungleichheit verzeichnet, teilte das Berliner Büro der OECD am Montag mit. Doch während die beiden nordischen Länder noch immer zu den ausgeglichensten Gesellschaften zählen, rangiert Deutschland innerhalb der OECD nur noch im Mittelfeld. In den 80er und 90er Jahren war dagegen die Ungleichheit in Deutschland relativ niedrig.

Wie die Studie ergab, verdienten etwa im Jahr 2008 die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher mit im Durchschnitt 57.300 Euro etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent mit 7400 Euro. In den 90er Jahren habe das Verhältnis noch bei sechs zu eins gelegen. Der OECD-Durchschnitt ist neun zu eins.

Hohe Einkommen steigen deutlich stärker als niedrige Einkommen

In Deutschland ist demnach besonders stark das Phänomen ausgeprägt, dass die bereits hohen Haushaltseinkommen deutlich stärker anstiegen als die kleinen Einkommen. Insgesamt nahmen in den vergangenen zwanzig Jahren pro Jahr die Haushaltseinkommen im Schnitt um 0,9 Prozent zu. In der untersten Einkommensklasse betrug die Steigerung jedoch lediglich 0,1 Prozent, während die reichsten zehn Prozent ihr Einkommen jährlich um 1,6 Prozent steigern konnten.

Hauptursache für die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist der Studie zufolge in der gesamten OECD die Entwicklung der Löhne und Gehälter, die 75 Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen. Die Lohnschere zwischen den obersten und untersten zehn Prozent ging der Studie zufolge in den vergangenen fünfzehn Jahren in Deutschland um ein Fünftel weiter auf.

Geringverdiener arbeiten nur noch 900 Stunden im Jahr

Auch die zunehmende Teilzeitbeschäftigung habe ihren Anteil an der wachsenden Ungleichheit. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten erhöhte sich seit 1984 demnach von knapp drei auf mehr als acht Millionen Menschen. Weniger arbeiten demnach vor allem Geringverdiener: Während diese vor zwanzig Jahren im Schnitt noch auf tausend Arbeitsstunden im Jahr kamen, kommen sie jetzt nur noch auf 900 Stunden. Menschen aus oberen Einkommensklassen arbeiten dagegen unverändert 2250 Stunden.(AFP)

Facebook
 
Kommentare
06.12.2011
11:16
Einkommensschere zwischen Arm und Reich ist
von kuba4711 | #14

auch ein Ergebnis von Standes-Dünkel in gesellschaftlichen Kreisen ,die meinen gut gebildet zu sein und sich deshalb -per se - einen höheren Schluck aus der "Pulle" zugestehen.
Nun ist die Realität in einem Land meistens etwas komplexer als es der Standes -Dünkel bestimmter gesellschaftlicher Kreise so in der Regel abbildet.
Zunächst einmal beschreibt Kommentator Trowel die Tatsache im Land ,dass "nominell" hohe Bildung in Deutschland nicht vor Sozial -Dumping und faktischer Lohn- Ausbeutung schützt.
Dies versucht auch der Artikel zumindest anzudeuten!
Zum nächsten dachte ich immer in diesem Land würde das Leistungsprinzip gelten?
Und wenn man schon richtig feststellt ,dass es die realwirtschaftlichen Strukturen im Land sind ,die uns vor der katastrophalen Situation - von England zum Beispiel - schützen ,dann sind doch die Menschen in dieser Real - Wirtschaft -in ihrer Gesamtheit und unabhängig von ihrem individuellen Bildungsstand - die eigentlichen Leistungs -Erbringer.
Und zu denen wird dann von einigen bürgerlich -gut situierten Platz-Hirschen -wie z.B. Syndicus offenbar einer ist - entgegen geröhrt:
"Ja um die für mich komfortable ,gesellschaftliche Situation aufrecht zu erhalten ,da müssen die eigentlichen Leistungs -Träger faktisch immer billiger sein als die anderen Leistungs-Träger in den konkurrierenden Volkswirtschaften?"
Was will man mit dieser Argumentation erreichen?
Ein Anstimmen auf das hohe Lied des Leistungsprinzips???
Dass ich nicht lache!!!
Man will seine eigenen gesellschaftlichen Privilegien -auf Kosten der eigentlichen Leistungs - Erbringer - mit der sozialen und gesellschaftlichen Brechstange verteidigen!
DARAN ÄNDERT AUCH DER TRICK NICHTS ,die leistenden Arbeitnehmer in solche mit mehr oder weniger Bildung zu unterteilen!
Denn -jetzt bitte aufpassen - die Leistung der deutschen Real - Wirtschaft ist nur deshalb so möglich wie sie derzeit noch ist ,weil sie eine Kombination der Fähigkeiten von den unterschiedlich gebildeten Menschen darstellt!
Nominell hoch gebildete " Power -Point Vortrags -Ritter" allein gewährleisten die rechtzeitige Auslieferung des Produktes an den Kunden nicht allein.
Dazu ist zum Beispiel auch ein nominell "niedriger " gebildeter Verpacker notwendig ,welcher folgerichtig und gut das Produkt verpackt!
Damit diese -wie oben beschriebene - Kombi -Leistung in unserem Land so weiter möglich bleibt ,müssen die gesellschaftlichen Rahmen -Bedingungen so ausgestaltet werden ,dass z.B. der Verpacker zu Bedingungen arbeiten kann ,die seine Familie nicht in die Verelendung treibt.
Sollte dies -flächendeckend - passieren ,dann ist es Essig mit der künftigen realwirtschaftlichen Leistungs-Fähigkeit unseres Landes !

06.12.2011
11:09
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von foxtrott | #13

"Uns" geht es aber nicht besser, das ist der eigentliche Trugschluss.Die Wirtschaft müsste nicht darunter leiden, dass anständige Löhne bezahlt werden, wenn Unternehmer mit Eigenkapital in der Verantwortung stünden und die Vermögenssteuer wieder eingeführt würde. Es ist ausserdem nicht wahr, dass in den höheren Gehaltsklassen mehr gearbeitet wird oder eine höhere Verantwortung übernommen wird. Im öffentlichen Dienst, speziell in Pflegeberufen herrschen extreme Arbeitszeiten bei extrem wenig Gehalt.Die Kaufkraft der Familien nimmt stetig ab, was auch nicht sinnvoll für "unsere" Wirtschaft ist. Da können die Positivisten noch so schönrechnen, der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass da was ganz schief läuft.Und das nicht nur dem "Klassenkämpfer", sondern mittlerweile auch einigen Millionären.
http://wirtschaftskrise.org/finanzkrise/reiche-fordern-vermoegenssteuer-gegen-die-wirtschaftskrise/

06.12.2011
09:47
@ Trowel 11
von Syndikus | #12

Mir ist nicht ganz klar, worin Sie die Alternativen sehen.

Wir können doch wohl froh sein, dass es uns - noch - besser geht als den Briten, die keine nennenswerten Industriearbeitsplätze mehr haben. Dafür wird heute in der Londoner City gut ein Drittel des britischen Bruttosozialproduktes in Form von reinen Buchgewinnen "erfunden".

Und es geht uns zum Glück auch besser als den Franzosen, die durch zu hohe Mindestlöhne ihre Wettbewerbsfähigkeit ruiniert und insbesondere ihre Jugendarbeitslosigkeit in die Höhe getrieben haben. Sarkozy will gerade deshalb die deutsche Wirtschaftspolitik nachmachen, weil dadurch die deutsche Wirtschaft so gestärkt wurde.

Sind das etw Ihre Vorbilder - dann aber gute Nacht!? Wenn Sie ernsthaft meinen, dass eine schwache deutsche Wirtschaft gut für die "soziale Gerechtigkeit" in Deutschland wäre, dann liegen Sie meines Erachtens nach ziemlich auf dem Holzweg.

05.12.2011
23:45
Bildung?
von Trowel | #11

Durch bessere Bildung aller steigt nur der Konkurrenzdruck. Wenn alle ein Abi und ein Hochschulstudium haben, sinken dadurch nur die Chancen der Einzelnen.
Das ist auch der Grund, weshalb Gutverdiendende es nicht gern sehen, dass die Hauptschule und vielleicht sogar die Realschule abgeschafft werden. Was, wenn der eigene Sohn oder die eigene Tochter doch dööfer ist als die Kinder aus der Unterschicht?????

Anders als Unwitz uns hier weißmachen will, ist in Deutschland der sekundäre Sektor immer noch größer als in den Ländern mit einer ausgeglicheneren Einkommensverteilung. Deutschland hat nach wie vor im Vergleich sehr viele Industriearbeitsplätze. Gerade dort befindet sich nämlich der Niedriglohnsektor.

Die Einkommensverteilung ist das Ergebnis neoliberaler Politik.


05.12.2011
20:14
Einfach zu erklären
von unwitz | #10

Die Studie besagt, dass die Einkommensschere vor allem in den hoch entwickelten Ländern auseinander gegangen ist. Die Ursache hierfür dürfte im Strukturwandel liegen, der sich in den letzten 20 Jahren vollzogen hat.

Länder wie Deutschland haben sich zu sog. Wissensgesellschaften entwickelt, in denen gut bezahlte Arbeitsplätze für Hochqualifizierte in jungen Brachen mit hohen Wachstumsraten entstanden sind. Für Geringqualifizierte sind dagegen im gleichen Zeitraum Arbeitsplätze in klassischen (Industrie-)Branchen weggefallen. Diese Arbeitsplätze findet man jetzt u. a. in Asien. Für die Geringqualifizierten bleibt hierzulande nur der sog. Niedriglohnsektor.

Langfristig lässt sich dieses Problem nur durch bessere Bildung beheben, wie auch die OECD richtigerweise feststellt.

05.12.2011
20:01
american way of live
von kuba4711 | #9

läßt auch in unserer banana republika grüßen.
Mit 23 Prozent aller Vollzeit -Beschäftigten im Niedriglohn -Sektor hat unsere politisch -ökonomische sog. Elite es geschafft.
Wir sind unter den sog. entwickelten Volkswirtschaften der Weltmeister in Sachen Niedrig -Lohnsektor!
Dieses Erfolgsmodell will unsere Regierung offenbar als Blaupause über ganz EU -Europa ausdehnen!
Am deutschen Niedriglohn -Unwesen soll offenbar "Europa" genesen.
Und dies alles im Rahmen der europäischen Lissabon -Verträge ,welche offenbar ein Europa der Millionäre zum Ziel hat.
Natürlich nicht - selbstredend- der Einkommens -Millionäre

05.12.2011
19:14
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von wkah | #8

Vielleicht macht ja mal eine reale Zahl die ganze Sache deutlicher.

Mehr als 23% aller VOLLZEITBESCHÄFTIGTEN in Deutschland arbeiten im sogenannten Niedriglohnsektor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

05.12.2011
18:57
Dürre Details - üppige Kommentare
von TreuerLeser | #7

Die relativ wenig aussagekräftige Meldung zum OECD-Bericht hat gleich wieder die reflexartigen Reaktionen ausgelöst, die zu erwarten waren.

Zunächst folgende Hinweise: Wenn es sich um Haushaltseinkommen handelt, sind weder 57.300 noch natürlich 7.400 Euro gute, geschweige denn Spitzeneinkommen. Bei evtl. zwei Verdienern im Haushalt ergibt die erste Zahl einen Durchschnitt pro Monat von unter 2.500 Euro/Monat. Das entspricht rentenrechtlich nicht einmal dem Durchschnittsverdienst aller Beschäftigten, der bei rd. 33.000 Euro/Jahr liegt.

Die Studie spricht von zehn Prozent oberen und zehn Prozent unteren Einkommensbeziehern. Eine Zahl in Millionen wird nicht genannt, jedenfalls nicht in dem Zeitungsartikel. Als Leser, der die Basisangaben für seinen Kommentar eigentlich aus dem Artikel ziehen können müsste, will ich mir schenken, jetzt im Internet nach der Studie zu suchen, um Details zu erfahren. Aber es müsste sich, wenn man z. B. die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zugrunde legt, ja bei zehn Prozent um rd. vier Millionen Personen handeln.

Ob in den unteren zehn Prozent auch Transferempfänger enthalten sind, bleibt ebenfalls offen.

Wenn man sogar berücksichtigt, dass in den oberen Gruppen auch Unternehmereinkommen enthalten sein könnten (Von nur lohnabhängig Beschäftigten ist nämlich nicht die Rede), halte ich die Zahlen ohne fundierte Basisdaten schlicht nicht für nachvollziehbar.

Auch die Formulierung „Nur Finnland und Schweden hätten innerhalb Europas einen noch größeren Schub in Richtung Ungleichheit verzeichnet, teilte das Berliner Büro der OECD am Montag mit. Doch während die beiden nordischen Länder noch immer zu den ausgeglichensten Gesellschaften zählen…“ ist mir nicht ganz verständlich. Was heißt so etwas in Zahlen ausgedrückt, damit man es versteht?

M. E. werden solche Studien vor allem veröffentlicht, um die Existenzberechtigung der Organisationen nachzuweisen, ohne konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können. Zugleich sind solche Veröffentlichungen „Anreißer“ für den schnellen Leser.

Dies zeigt sich auch daran, das in den unteren Gruppen angabegemäß nur 900 Stunden gearbeitet wird, in den oberen (Im Schnitt!) aber 2.250, was einer traditionellen Beschäftigung im Rahmen einer 37,5- bis 40-Stunden-Woche entspricht. Daß bei einer 2,5 mal so hohen Arbeitszeit aber mehr verdient werden sollte, liegt auf der Hand.

M. E. spiegelt sich in den unterschiedlichen Beschäftigungsstunden der Wandel der Arbeitswelt.


„Trotz hoher Inflation ist vom bekannten Spruch "mehr Netto von Brutto" nichts übriggeblieben.“, schreibt nun mein Mitkommentator meinemeinungdazu | #1.

Von Netto und brutto ist in der Studie aber gar nicht die Rede. Ihre Schlussfolgerung hat mit diesem Artikel mithin nichts zu tun, zumal ein Jahresbruttoeinkommen von 7.400 Euro vermutlich steuerfrei bliebe, 57.300 Euro aber im Bereich der EST-Grundtabelle mit rd. 16.000, im Bereich der Splittingtabelle immer noch mit ca. 10.500 Euro Steuern belastet würde.

is_klar | #3 schreibt u. a. „zu Weihnachten 2025 Phil Collins Betroffenheitsballade "Another Day In Paradise" und in Berlin und dem Ruhrgebiet gibt es die heftigsten sozialen Unruhen der Nachkriegszeit...“

An diesen Zukunftsprognosen - oder sollte man besser sagen, Zukunftsspinnereien - finde ich immerhin sehr gut, dass Sie unterstellen, dass wir auch in rd. eineinhalb Jahrzehnten immer noch Nachkriegszeit haben. Die Hoffnung, dass es so sein möge, teile ich mit Ihnen.


2 Antworten
typische Kommentare
von rw-mh | #7-1

Erwarten Sie wirklich, dass sich in diesem Forum jemand mit - wie von Ihnen aufgeführt - mit den sehr groben Mängeln der "Studie auseinandersetzt bzw, versucht zu recherchieren?

Ich erwarte es nicht, weil es einfacher für diesen Personenkreis ist die typischen reflexartigen Kommentare abzugeben. Sie lesen die Zahl 57.300 Euro , verdienen das natürlich nicht und geben ihre (neidorientierten?) Kommentare ab.

Ihrem Kommentar dagegen stimme ich voll zu.

Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von is_klar | #7-2

TreuerLeser | #7 schreibt u. a. „An diesen Zukunftsprognosen - oder sollte man besser sagen, Zukunftsspinnereien - finde ich immerhin sehr gut, dass Sie unterstellen, dass wir auch in rd. eineinhalb Jahrzehnten immer noch Nachkriegszeit haben. Die Hoffnung, dass es so sein möge, teile ich mit Ihnen....“

Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Deutschland innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre nicht in irgendeinen einen handfesten Krieg mitreinziehen lässt und es somit, zumindest für Deutschland, auch im Jahre 2025 noch "Nachkriegszeit" ist.
Zumindest eine Generation brauchen "unsere Jungs" um die Mentalität von "Angriffskriegern" eingebläut zu bekommen...danach gehts rund!

Mit zynischen Grüßen,
is klar!

05.12.2011
18:45
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von Syndikus | #6

Diese Studie ist doch offensichtlich nicht das Geld wert, auf dem sie gedruckt wurde. Mit der praktizierten Methode läßt sich nur belegen, dass die Teilzeitarbeit zugenommen hat. Einer Teilzeitarbeit gehen aber auch bspw. Studenten oder junge verheiratete Mütter (und Väter) nach, die entweder von Bafög oder dem Einkommen des Ehepartners leben. Die entscheidende Frage, ob in den jeweiligen Haushalten und in der konkreten Lebenssituation eine finanzielle Verschlechterung eingetreten ist, läßt sich so sicherlich nicht beantworten.

Im Übrigen hat sich entgegen des gewohnten Mediengeschreis (welche Funktion außer dessen Unterfütterung hat die Studie sonst noch?) auch am oberen Ende der Einkokmmensskala einiges verändert und zwar deutlich nach unten. So verdienen bspw. Chefärzte, die in den 70/80er- Jahren als das Musterbeispiel des Besserverdieners galten, heute nur einen Bruchteil dessen, was ihre Vorgänger auf derselben Stelle noch verdient haben. Dies läßt sich auf viele Freiberuflertätigkeiten übertragen - in die andere Richtung ging es nach meiner Kenntnis nur bei unseren geschätzten Investmentbankern.

1 Antwort
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von siebert2 | #6-1

wenn die vielen freiberufler alle nur einen bruchteil von dem einkommen ihrer vorgänger verdienen hilft nur eins.eine garage freimachen und die frau kann heimarbeit machen.so entgehen alle dem hungertod.

05.12.2011
17:43
Einkommensschere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich weiter
von GandalfDERWestfale | #5

Welcher Partei kann man dafür nun "danken". Der Kohlschen CDU, Der Schröderschen SPD der Merkelschen CDU? Oder dieser kleinen, auch gelbe Gefahr genannt, FDP?
Eventuell Rot Grün? Auch die tragen sicher Mitschuld daran . Nun wird die EU noch dafür Sorgen das die kleinen noch kleiner werden.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
von andy_112 | #5-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6135983/create

Umfrage
Der Eurovision Song Contest rückt näher - wer ist Ihr Favorit für den ESC-Sieg?

Der Eurovision Song Contest rückt näher - wer ist Ihr Favorit für den ESC-Sieg?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Dirt: Showdown
Bildgalerie
Fotostrecke
Mario Tennis Open
Bildgalerie
Fotostrecke
Bilder zu "Awesomenauts"
Bildgalerie
Fotostrecke
Max Payne 3
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Was das Satire-Orakel dem MSV Duisburg prophezeit
MSV-Satire
Der MSV Duisburg hat sicher schon ruhigere Zeiten erlebt. Am Abend spielen die Zebras gegen Greuther Fürth. Wohin führt der Weg des Fußball-Zweitligisten? Was das Satire-Orakel dem MSV so alles prophezeit.
Greulich gibt Antworten auf Fragen zu Tiger & Turtle
Bezirksvertretung
!5 Punkte umfasst ein Fragenkatalog, den die Fraktionen von SPD und Grüne sowie Mirze Edis für die Linken nun als Tischvorlage bei der letzten Sitzung der Bezirksvertretung vorgelegt haben. Obwohl druckfrisch auf dem Tisch, stimmten CDU und Dr. Horst Wegner (FDP) der Aufnahme auf die Tagesordnung...
Foto Video 8 Kommentare 8