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Premiere

Eine eiskalte Entführung

28.12.2012 | 15:55 Uhr
Eine eiskalte Entführung
Das Faultier Sid tanzt mit Freunden auf dem Eis.

Die Eiskunstlauf-Show „Ice Age Live“ startet. Raubvögel verschleppen die Tochter von Mammut Manni. Nager Scrat interessiert sich aber nur für seine Eichel.

Manni, das Mammut, Sid, das Faultier und Diego, den Säbelzahntiger, kennt ihr bestimmt alle. Sie sind die Hauptfiguren aus den beliebten „Ice Age“-Filmen. Ab Samstag sind die drei Eiszeittiere in der Grugahalle in Essen auch auf der Bühne zu sehen. Denn heute ist die Premiere für die Musik- und Eiskunstlauf-Show „Ice Age Live“. Premiere nennt man die erste Aufführung eines Theaterstücks, einer Oper oder einer Show.

Riesige Bühnenfiguren

In „Ice Age Live“ erleben Manni, Sid und Diego ein ganz neues Abenteuer, das zuvor in keinem „Ice Age“-Film zu sehen war: Mannis und Ellis Tochter wird von einem Schwarm gefährlicher Raubvögel entführt. Manni, Sid und Diego machen sich deshalb auf die Reise, um das Mammutmädchen zu befreien. Sie kommen durch sehr unterschiedliche Landschaften, zum Beispiel durch Urwälder und Vulkangebirge. Unterwegs treffen sie viele alte Bekannte aus den beliebten Filmen wieder. Etwa den gierigen Nager Scrat, der wie immer hinter einer Eichel herjagt.

Sicher fragt ihr euch, wie man Figuren, die es bisher nur als Computeranimationen gab, auf eine Bühne stellen kann. Um diese Schwierigkeit hat sich eine große Mannschaft von Spezialisten aus den Vereinigten Staaten von Amerika gekümmert. Zu diesen Spezialisten gehörten unter anderem Puppendesigner und Kostümschneider. Sie haben sich alle „Ice Age“-Filme genau angesehen, um dann aus Metall, Holz und ganz viel Fell und Federn die großen Bühnenfiguren zu entwerfen.

Besonders knifflig war es, die Kostüme so herzustellen, dass Menschen hineinschlüpfen können. In vielen Kostümen, etwa von Sid, Diego oder Scrat, stecken nämlich Artisten, die sie bewegen. Die Puppendesigner haben sehr gut gearbeitet, denn alle Figuren sehen genauso aus, wie man sie aus den Filmen kennt.

Ganz neu an der Bühnenshow ist, dass viele Szenen von Eiskunstläufern auf Schlittschuhen getanzt werden. Das ist sehr schön anzusehen. Und mit der passenden Musik wird die Geschichte zu einem sehr spannenden und trotzdem lustigen Erlebnis.

Ingrid Janssen

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