Eine Auszeit für den Kapitän
29.03.2009 | 19:19 Uhr 2009-03-29T19:19:00+0200
Rademaker überlässt Tobias Neumann das Feld
Martin Sowa
Zufrieden beobachtete Georg Grozer am Samstagabend den Auftritt seiner Spieler. Erleichtert registrierte der Trainer des Moerser SC, dass seine Adler nach einigen schwachen Partien wieder eine gute Leistung zeigten. Mit einem 3:0 (25:13, 25:23, 25:22)-Sieg gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau haben sie ihre Aufgabe am letzten Spieltag der Hauptrunde souverän gelöst. Die Hachinger hatten wenige Minuten zuvor mit einem Erfolg gegen die Netzhoppers die benötigte Schützenhilfe geleistet. Damit rücken die Moerser wieder auf den vierten Platz.
Überraschung bei
der Startaufstellung
Das Ziel ist damit erreicht. Mit der Startaufstellung hatte Georg Grozer die Gegener überrascht. Er schonte sowohl Joram Maan als auch Renzo Verschuren, die leicht angeschlagen waren. „Es ist nichts Ernstes, aber wir haben jetzt ein wichtiges Spiel vor uns und da wollte ich kein Risiko eingehen”, erklärte Grozer. Er gönnte auch Kapitän Roland Rademaker eine Pause und ließ stattdessen den starken Tobias Neumann das Spiel dirigieren. „Das war für Tobi jetzt eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, was er kann”, sagte Grozer. Der junge Zuspieler überzeugte dabei nicht nur mit präzisen Pässen, sondern auch im Block.
Solide
Aufschläge
Die größte Überraschung war allerdings Dominik Sikorski, der von Beginn an auflief und im Außenangriff sicher spielte. „Besonders die Aufschläge waren heute richtig gut”, lobte Georg Grozer. „Er ist auf gutem Weg, auch wenn er später Schwierigkeiten in der Annahme bekommen hat.”
Das war im dritten Satz, als die Dürrenberger nach 10:16-Rückstand noch auf 19:20 herankamen. Zum Problem wurde das jedoch nicht, da Grozer in dieser Phase Szabolcs Szalai aufs Feld schickte - der einzige Wechsel in einem sicheren Spiel der Adler.
Schon nach dem ersten Satz hatte sich angedeutet, dass die Dürrenberger auch das dritte Duell der Saison nicht würden gewinnen können. „Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir hier gewinnen würden”, gab Grozer nach der Partie zu. „Die Dürrenberger waren zwar nicht schlecht, doch sie spielen nicht außergewöhnlich und das liegt uns. Wir haben wieder so wie in der Hinrunde gespielt und gezeigt, dass wir Spaß am Volleyball haben.”
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