Ein neues Kapitel Pokalgeschichte
11.12.2009 | 21:30 Uhr 2009-12-11T21:30:00+0100Im Viertelfinale treffen zwei Bundesligisten aufeinander. Moers tritt in Rottenburg an. In der Liga gab's ein 2:3
In den vergangenen vier Jahren schafften es die Bundesliga-Volleyballer des Moerser SC dreimal ins Finale des DVV-Pokals einzuziehen. Den Pott haben sie dabei zwar kein einziges Mal geholt – das ist dem MSC letztmalig 1993 geglückt –, doch als dreimaliger Vizepokalsieger können die Adler durchaus von einer erfolgreichen Pokalgeschichte sprechen. Ob dieser allerdings ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden kann, bleibt abzuwarten. Denn heute ab 20 Uhr muss der Moerser SC im Viertelfinale beim EnBW TV Rottenburg in der Nähe von Stuttgart ran.
Knapp vier Wochen ist es her, dass Moers in der Meisterschaft auf Rottenburg traf. 2:3 unterlag der MSC – vor heimischer Kulisse. Mittlerweile steht Rottenburg in der Liga auf Platz drei, Moers auf Rang neun. Dazwischen ist eine Menge Luft, die es aus Moerser Sicht zu kompensieren gilt.
Gegen Bottrop ein
kurzer Höhenflug
Ein kleiner Rückblick: Im Achtelfinale hatte der MSC vor zwei Wochen die Volleys aus Bottrop zu Gast. Die Hausherren spielten stark auf, gewannen 3:0. Ein kurzer Höhenflug, wie sich herausstellte. Denn nun mussten die Adler in Wuppertal zum Meisterschaftsspiel ran – und stürzten beim 0:3 entsprechend tief ab.
Bleibt der MSC dieser Wellenbewegung treu, hat Rottenburg keine Chance. Da gibt's nur ein Manko bei der Rechnung: Aus diesem Blickwinkel hat Volleyball überhaupt nichts mit Physik und Mathematik zu tun. Erfolg und Misserfolg haben die Spieler um MSC-Coach Chang Cheng Liu selber in der Hand.
Liu sieht eine
Chance
Das sieht auch Liu so: „Es mag nach der schwachen Leistung in Wuppertal vermessen klingen, aber gegen Rottenburg haben wir eine Chance. Wir haben im Ligaspiel gezeigt, dass wir uns wehren können, waren im fünften Satz sogar beim 10:7 nahe an einer Sensation. Warum sollte das nicht noch einmal möglich sein – mit einem glücklichen Ende für uns?” Der Trainer verspricht: „So schwach wie in Wuppertal werden wir im Pokal sicher nicht auftreten!”
Rottenburg ist durch die Aufholjagd gewarnt. Das Team von Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger wird sicher alles daran setzen, im Heimspiel vor eigenem – tollem – Publikum in der Paul-Horn-Arena in Tübingen das Parkett als Sieger zu verlassen.
Der MSC reist bereits am Freitagmorgen Richtung Süden. Um 19 Uhr steht dann in der Rundsporthalle Landau bei Karlsruhe auf Einladung des Regionalligisten ASV Landau ein Freundschaftsspiel auf dem Programm.
Am Samstagmorgen absolviert der MSC in der Sporthalle der Landauer noch eine letzte Trainingseinheit. Am Nachmittag geht's schließlich mit dem Bus nach Tübingen, wo möglichst ein weiteres Kapitel erfolgreicher MSC-Pokalgeschichte geschrieben werden soll.

23:15
Erst Ende vergangener Woche kam von MSC-Geschäftsführer Wilfried Harnacke die Anfrage, binnen 24 Stunden hatten die Landauer die Organisation auf die Beine gestellt und sagten zu.- Recherche gehört zum Handwerk Herr Zak, nicht alles einfach glauben und schreiben!!!
Quelle:Homepage ASV Landau