Ein Krimi am Montagabend
02.03.2009 | 23:05 Uhr 2009-03-02T23:05:35+0100VOLLEYBALL. Nur knapp entscheiden die MSC-Adler das Spiel gegen Düren mit 3:2 für sich. Zuvor mussten sie lange zittern.
Roland Rademakers größte Sorge war schon vor dem Abpfiff wieder erledigt. Seine Befürchtung, dass nur wenig Zuschauer am Montagabend den Weg ins Adolfinum finden würden, war schnell widerlegt. Vor gut gefüllter Halle setzten sich die Volleyballer des Moerser SC mit 3:2 (22:25, 23:25, 25:19, 25:17, 15:11) gegen evivo Düren durch. Leicht war diese Pflichtaufgabe aber nicht. Düren erwischte den deutlich besseren Start, auch weil Heriberto Quero zum ersten Mal in der Lage war, seine Klasse auch gegen den MSC zu beweisen. Zudem punktete Vladimir Rakic ebenso zuverlässig und stellte die Adler immer wieder vor Probleme.
Probleme für die Adler Auf Seiten der Moerser hingegen lief nicht viel zusammen, immer wieder fielen sie zurück und mussten sich am Ende der ersten beiden Sätze geschlagen geben. Daran änderten auch die Umstellungen von Georg Grozer zunächst nichts. Joram Maan wurde nach seiner Fußverletzung zu Spielbeginn noch geschont, kam aber zum Ende des ersten Satzes doch zum Einsatz. So richtig fit wirkte er allerdings noch nicht.
Ganz im Gegensatz zu Tim Broshog, der ab dem dritten Satz Aleksandar Ljubicic ersetzte. Ljubicic hatte zwar einige sehenswerte Szenen gezeigt, doch mit Broshog kam frischer Wind, den die Adler nutzten. Wieder einmal drehten sie einen 0:2-Rückstand. Broshog hatte daran erheblichen Anteil. Immer wieder brachte Rademaker das schnelle Zuspiel auf den Mittelblocker, der sicher verwandelte. Zudem brachte sein Team mit einer Aufschlagserie auf die Siegerstraße brachte. "Das war mein bisher bestes Spiel", sagte er anschließend zufrieden. "Als Auswechselspieler muss man halt immer heiß sein!"STIMMEN ZUM SPIELRoland Rademaker (Zuspieler des MSC): "Düren hat am Ende das Selbstvertrauen verloren, wir hingegen wurden immer stärker. Tim hat zudem sehr gut gespielt und viele Punkte gemacht."
Sven Anton (Trainer von Evivo Düren): "Am Ende war es eine verdiente Niederlage, da Moers konsequenter war."
Georg Grozer (MSC): "Die Wende kam, weil wir mehr Druck gemacht haben."
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