Ehec - Kein rohes Obst und Gemüse für Schwangere

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG rät Schwangen, wegen der grassierenden Ehec-Infektionen auf rohes Obst und Gemüse zu verzichten.
Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG rät Schwangen, wegen der grassierenden Ehec-Infektionen auf rohes Obst und Gemüse zu verzichten.
Was wir bereits wissen
Schwangere sollten wegen der grassierenden Ehec-Infektionen auf rohes Obst, Gemüse, Fleisch und Rohmilchprodukte zu verzichten. Durch den Infekt ausgelöste Durchfallerkrankungen erhöhen das Risiko für Fehl- und Frühgeburten.

Berlin.. Schwangere sollten nach Ansicht von Experten wegen der grassierenden Ehec-Infektionen kein rohes Obst und Gemüse essen. Auf Salat sollten sie derzeit verzichten, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) am Mittwoch in Berlin. Derzeit könne nicht ausgeschlossen werden, dass Obst, Gemüse und Salat mit Ehec-Erregern kontaminiert seien. Bis der Auslöser der Ehec-Infektionen gefunden worden sei, sollten Schwangere besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten, hieß es. Gemüse und Obst sollten abgekocht werden, da der Keim absterbe, wenn er länger als zehn Minuten bei über 70 Grad erhitzt werde.

Erhöhte Gefahr von Fehl- und Frühgeburten

Auf den Verzehr von rohem Fleisch, Tartar, Mettwurst sowie Rohmilch und Rohkäse sollten Schwangere ganz verzichten. Außerdem empfahlen die Experten, sich nach der Zubereitung von rohem Fleisch die Hände zu waschen und das Küchenwerkzeug gründlich zu reinigen. Handtücher, die mit rohem Fleisch in Berührung gekommen seien, sollten bei 60 Grad gewaschen werden. Nach Angaben der DGGG erhöhen durch Ehec-Infektionen ausgelöste Durchfallerkrankungen das Risiko für Fehl- oder Frühgeburten. (dapd)