Drolshagener City fest in Bläserhand
10.09.2007 | 01:38 Uhr 2007-09-10T01:38:24+0200Drolshagen. (sh) "Musik ohne Grenzen" erklang am Sonntag in Drolshagen: Unter diesem Motto fand das vierte Blasmusikfestival in der Drolshagener City statt. Bei trockenem Wetter fanden sich zahlreiche Zuhörer auf dem Marktplatz ein.
Bürgermeister Theo Hilchenbach würdigte das Festival als ein Großereignis, dessen Bedeutung weiter über die Drolshagener Stadtgrenzen hinaus reiche.
Einen internationalen Anstrich gemäß dem Motto "Musik ohne Grenzen" hatte das Festival wegen des Musikvereins Excelsior Ouwesterhaule aus Joure/Skaterslanm, der mit dem Bürgermeister aus Drolshagens Partnerstadt, Bert Kuipers, nach Drolshagen gekommen war.
Kuipers drückte seine Freude über die seit 14 Jahren bestehenden Kontakte der niederländischen Musiker mit dem Musikverein Schreibershof aus.
Man fühle sich mittlerweile in Drolshagen wie zu Hause, so Kuipers. Mindestens einmal im Jahr fänden Austauschbesuche statt und auch die vielen privaten Freundschaften förderten die Völkerverständigung.
Nach einem Gottesdienst gaben die fünf Drolshagener Blasmusikorchester Platzkonzerte unweit des Marktplatzes. Zur gleichen Zeit spielten die Niederländer auf dem sich füllenden Marktplatz die ersten Kostproben.
Danach zogen die Musikvereine aus Frenkhausen, Wegeringhausen, Iseringhausen und Drolshagen in einem Sternmarsch zum Marktplatz, wo dann gemeinsam die Eurovisionsfanfare intoniert wurde.
Auf zwei Bühnen wechselten sich die Orchester mit kurzen Kostproben ihres Könnens ab. Auch die Musikschule und die Jugendensembles der großen Orchester wussten zu überzeugen, bevor alle Musikvereine gemeinsam den "Marsch der Medici", den "Gruß an Kiel", den "Großherzog Friedrich von Baden" und die drei Nationalhymnen Frieslands, Deutschlands und der Niederlande anstimmten.
Beim großen Finale erklang die Europahymne "Freude schöner Götterfunken" von Beethoven.
Während das Publikum sich immer wieder mit begeistertem Applaus bedankte, belohnte die Sparkasse die Musiker mit barer Münze: Niederlassungsleiter Hans-Peter Gummersbach übergab den heimischen Vereinen je 1 000 Euro und der Musikschule 500 Euro.

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