Die Wende zu Ende denken
22.02.2012 | 20:21 Uhr 2012-02-22T20:21:00+0100Um durchschnittlich 15 Prozent sind die Energiepreise in den vergangenen beiden Jahren gestiegen. Die Kosten für Strom und Gas sind Haupttreiber der Teuerungsrate. Sie belasten Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen – und damit auch die Konjunktur.
Jetzt also wehren sich nicht mehr nur die Industrie-Kapitäne, sondern auch Verbraucherschützer. Weil die Energiewende gerade erst begonnen hat und die Preise weiter anziehen, drohen die Probleme anzuwachsen – die wirtschaftlichen wie die sozialen. Wenn Energie zum Luxusgut wird, gibt es Millionen Opfer.
Unterm Strich wächst eine Allianz heran, die den Druck auf die Politik erhöht. Damit muss rechnen, wer auf der einen Seite Feuer löscht, um auf der anderen zu zündeln. Die Industrie als Großabnehmer wird entlastet – dafür werden alle anderen Kunden belastet. 200 Stromversorger haben nun angekündigt, die Preise erneut zu erhöhen. Begründung: die politisch gewollte Umlage zu Lasten der Verbraucher.
Eine Energiewende zu beschließen, ist das eine. Sie zu Ende zu denken, das andere. Letzteres ist die Regierung bisher schuldig geblieben.

16:25
Bei der Energiewende ging es nie ums denken.
- Den einen geht es um die Durchsetzung ihrer grünen Ideologie (mit Hilfe der Presse).
- Den anderen ging es nur um den Machterhalt.
Beiden gemein ist aber das Ihnen das Wohl der Bevölkerung und der Wirtschaft ziemlich egal ist....
15:48
Eine Möglichkeit wäre, mehr "Netto vom Brutto" ;-)),
nämlich statt 19 % Umsatzsteuer, nur 7 % wie bei Lebensmitteln.