Die Handschrift ist unverkennbar
30.08.2009 | 19:36 Uhr 2009-08-30T19:36:00+0200Volleyball Der neue Trainer Chang Cheng Liu bläut den Adlern des Moerser SC immer mehr sein System ein
Die Zuschauer in der Dürener Arena waren sich am Wochenende einig: Die Handschrift von Trainer Chang Cheng Liu ist bei den Volleyballern des Moerser SC schon jetzt deutlich zu erkennen. Das Angriffsspiel erscheint wesentlich schneller als in der letzten Saison und so überraschte es nur wenige, dass sich die Adler am Samstag mit 3:0 (25:21, 25:14, 25:23) gegen den TV Rottenburg durchsetzten. Am Sonntag folgte allerdings prompt eine 0:3 (27:29, 20:25, 18:25)-Niederlage gegen die Gastgeber evivo Düren.
Schlechte Nachrichten gab es schon vor dem ersten Spiel: Zuspieler Robin Gietzelt fiel wegen einer Bänderdehnung im rechten Fuß ebenso aus wie die Außenangreifer Gerrit Zeitler (Rückenschmerzen) und Dominik Sikorski (Kniebeschwerden). Tim Broshog, der aus beruflichen Gründen unter der Woche im Training fehlte, nahm zunächst auf der Bank Platz. Die daraus resultierenden Umstellungen sorgten für einen holprigen Start. Besonders die starken Aufschläge der Rottenburger bereiteten der Moerser Annahme Probleme.
Stimmt die Annahme,
ist der Angriff schon gut
Erst im zweiten Satz fanden die Adler zu ihrem Spiel und bestimmten fortan die Partie, wie Chang Cheng Liu zufrieden registrierte: „Wenn unsere Annahme stimmt, ist unser Angriffsspiel schon recht gut”, analysierte er, „wir müssen uns aber immer noch verbessern.” Wirklich unzufrieden war Liu lediglich mit den vierzehn Aufschlagfehlern, die seinen Spielern unterliefen: „Das war etwas zu viel.”
Ungar Nacsa als Ersatz
für Ndir im Gespräch
Am Sonntag lief es gegen Düren beim eigenen Aufschlag besser. Szabolcs Nemeth und Tim Broshog, der besonders im ersten Satz eine starke Leistung bot, übten mit einigen Serien Druck aus. Im Angriff konnten die Adler das schnelle Spiel aber nur selten aufziehen, zu oft sahen sich die Angreifer einem Doppelblock gegenüber. Der Grund lag in der Annahme. Dort war die Abstimmung nicht gut genug, um gegen die starken Dürener zu bestehen.
Das lag auch daran, dass Liu das Spiel nutzte, um den 24-jährigen Ungarn Gabor Nacsa zu testen. Der Außenangreifer war erst am Samstag zum MSC gekommen und stand einen Tag später bereits auf dem Spielfeld. Er soll möglicherweise den freigewordenen Platz von Ababacar Ndir einnehmen und hat laut Liu „einen ordentlichen Eindruck gemacht”. Die Entscheidung über eine Verpflichtung soll im Laufe der Woche fallen, so dass Nacsa am kommenden Wochenende im Testspiel gegen Enschede den Kader erneut verstärken könnte.

00:30
Daran merkt man aber das im Training gearbeitet wird!
22:12
So viele Verletzte vor der Saison gab es in den jahren unter GG nie! Ich hoffe das es so nicht weiter geht!!
Oder ist das auch die Handschrift des neuen Trainers????