Derby Nummer zwei
26.11.2009 | 22:30 Uhr 2009-11-26T22:30:00+0100
Kamp-Lintfort. Regionalligist TuS Lintfort hat TV Walsum/Aldenrade zu Gast. Fabiane Voß und Nicole Hillig sind nicht fit.
Sonntag beginnt die Adventszeit – die erste Kerze wird angezündet, das erste Türchen im Kalender geöffnet. Doch ruhig und besinnlich soll es ganz bestimmt nicht zugehen, wenn der TuS Lintfort in der Damenhandball-Regionalliga auf Punktejagd geht. Auf das Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein wartet innerhalb von nur sieben Tagen das zweite Derby gegen ein Team aus Duisburg.
Zuletzt wurde gegen Etus Wedau mächtig gezittert, aber gewonnen. Nun soll es gegen den TV Walsum/Aldenrade stressfreier und vor allem deutlicher werden. Die Partie wird am Sonntag um 16 Uhr in der Eyller Sporthalle angepfiffen.
Manuela Doktor stark auf der Linie
Die Gäste nehmen mit 7:9 Punkten einen sicheren Mittelfeldplatz ein. Das Deckungssystem ist auf eine ganz defensive Variante abgestimmt, besitzt zudem mit Manuela Doktor eine Bundesliga erfahrene Torhüterin in der Hinterhand. Im Angriff übernimmt Kim Spieker auf der halbrechten Position Verantwortung. Die Linkshänderin hat individuelle Fähigkeiten sowie die nötige Wurfkraft. Desweiteren ist Kerstin Höing (Mitte) zu beachten.
„Fakt ist, wir müssen, um zu gewinnen, eine bessere Leistung als in Wedau abrufen”, ist TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein sicher. „Insbesondere im Angriff gibt es Steigerungspotenziale. Meine Spielerinnen müssen die Situation erkennen und dann die richtige Entscheidung treffen.”
Die Stimmung hingegen ist richtig gut. Die Moral scheint intakt, ansonsten wäre es Lintfort niemals gelungen, dass fast verlorene Spiel in Wedau mit einer tollen Energieleistung noch zu kippen. Der Einsatz von Fabiane Voß ist fraglich. Die Linkshänderin klagt über eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen; Torhüterin Nicole Hillig hat es grippal ziemlich schlimm erwischt.
„Wir spielen zu Hause haben hohe Ansprüche, sind folglich Favorit”, ergänzt Bettina Grenz-Klein. „Aber es ist halt ein Derby, mit anderen Voraussetzungen. „Egal, was wir uns auch vornehmen. Über allem steht der wichtige kämpferische Einsatz und die nötige Einstellung.”

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