Der Trumpf heißt Iva n Pe rez
12.12.2008 | 20:56 Uhr 2008-12-12T20:56:54+0100VOLLEYBALL. Der Puertoricaner hat die Adler verstärkt. Die Niederlage gegen Rottenburg soll sich im Pokal nicht wiederholen.
Zufrieden hatten die Volleyballer des Moerser SC die Auslosung für das Viertelfinale des DVV-Pokals verfolgt. Erstens bekam der MSC ein Heimspiel zugelost, zweitens ist der Gegner keine der gefürchteten Top-Mannschaften von der Tabellenspitze. Stattdessen kommt das Team des TV Rottenburg am Sonntag um 15.30 Uhr ins Moerser Adolfinum. Ein Aufsteiger, also scheinbar eine klare Sache für die Adler - wäre da nicht das Bundesligaspiel vom 5. Oktober. Da kassierten die Moerser in Rottenburg ihre erste Saisonniederlage.
Dennoch sieht der Rottenburger Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger seine Mannschaft als Außenseiter. Ein Sieg in Moers wäre aus seiner Sicht eine Überraschung. Die Moerser hätten nach der Niederlage in Rottenburg stärkere Leistungen gezeigt. Nicht zuletzt dank Neuzugang Iván Pérez, der erst nach dem besagten Spiel zum MSC gewechselt hatte.
Schwache Leistungen
Ob der Puertoricaner im zweiten Aufeinandertreffen von Beginn an spielen darf, bleibt abzuwarten. In den vergangenen beiden Partien konnte er nicht an seine guten Leistungen anknüpfen. Allerdings ist er damit nicht alleine. Auch Szabolcs Szalai, der jeweils für ihn eingewechselt wurde, setzte wenig Akzente. Bei der Europapokal-Niederlage in Kanal spielte die gesamte Mannschaft jedoch wenig harmonisch.
Trainer Georg Grozer war sogar das Risiko eingegange und hatte Aleksandar Ljubicic aufs Feld geschickt. Eigentlich hatte er den Mittelblocker schonen wollen, bis er schmerzfrei ist. Wie erwartet konnte Ljubicic nicht sein volles Potenzial abrufen, die Angst vor einer Verschlimmerung der Verletzung behinderte ihn.
Doch trotz der dürftigen Leistung im CEV-Pokal macht sich Grozer vor dem Viertelfinale im nationalen Turnier keine Sorgen. Direkt nach dem Spiel in Slowenien richtete er den Fokus bereits auf die Begegnung: "An der Niederlage können wir nichts mehr ändern, jetzt müssen wir uns auf Rottenburg konzentrieren. Wenn jeder sein Bestes gibt, sollten wir keine Probleme haben."

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