FC Schalke 04
Das Comeback von Gerald Asamoah
17.09.2009 | 10:53 Uhr 2009-09-17T10:53:00+0200
Gelsenkirchen. Das Schalker Urgestein Gerald Asamoah soll auch beim Spiel gegen den Deutschen Meister aus Wolfsburg wieder erste Wahl sein. Beim jüngsten 2:1-Erfolg in Köln stand Asamoah plötzlich in der Startformation.
Am Freitag (Anstoß 20.30 Uhr) gastiert der VfL Wolfsburg in der Veltins-Arena. Sicherlich ein besonderer Gegner, denn schließlich sind die Wolfsburger der amtierende Deutsche Meister. Außerdem ist der Meistertrainer des VfL, Felix Magath, jetzt beim FC Schalke 04 engagiert und dürfte den sicherlich schwer zu spielenden und jetzt von Armin Veh trainierten Gegner sehr gut kennen. Aber diese Kenntnisse allein werden nicht ausreichen, um den Meister in die Schranken zu weisen.
Es braucht von Schalker Seite zusätzlich eine ähnlich leidenschaftliche Leistung wie beim 2:1-Sieg am Sonntag in Köln, um gegen den VfL Wolfsburg eine Chance zu haben. Die Mannschaft um das gefürchtete Sturmduo Grafite und Edin Dzeko hat mit dem Nigerianer Obafemi Martins eine weitere Offensiv-Verstärkung bekommen. Schwere Arbeit also für die Schalker Abwehr um Routinier Marcelo Bordon.
Die Niedersachsen scheinen auf der anderen Seite defensiv verwundbar. Elf Gegentore in sechs Spielen sind ein deutliches Zeichen. Und dass Stammtorhüter Diego Benaglio gesperrt ist, für den wohl Andre Lenz zwischen den Pfosten steht, dürfte den Schalkern auch entgegenkommen. Die Wolfsburger sind schlecht in die Saison gestartet, liegen nur auf einem Mittelfeldplatz und wollen ihre Lage durch einen Sieg am Freitag in Schalke verbessern. Der frische 3:1-Sieg in der Champions League gegen ZSKA Moskau dürfte der Wolfsburger Mannschaft noch zusätzliches Selbstvertrauen mit auf den Weg nach Gelsenkirchen geben.
Schalkes Trainer Felix Magath wird in großen Teilen auf die Mannschaft zurückgreifen, die in Köln 2:1 gewann. Es gibt keine neuen personellen Alternativen, vielleicht bis auf Rafinha. Wenn er rechtzeitig aus Brasilien zurückkommen sollte und sich in guter Form befindet, könnte es sein, dass Benedikt Höwedes seinen Platz räumen muss.
Zeichen stehen auf Kampf
Ansonsten stehen die Zeichen beim FC Schalke 04 eher auf Kampf als auf Spiel. In Köln hatte Trainer Felix Magath das schon bei der Aufstellung deutlich gemacht, indem er völlig überraschend Gerald Asamoah für die Startelf nominierte. Und „Asa” war wohl zumindest so überzeugend, dass der Schalker Sportchef schon direkt nach dem Spiel erklärte, dass Asamoah auch am Freitag erste Wahl ist.
Gerald Asamoah wird sich also wieder in der Spitze aufreiben, und hinter ihm könnten Jefferson Farfan (links) und Levan Kenia (rechts) wieder als offensive Mittelfeldspieler agieren. Da ist im Moment dann wohl kein Platz für den kränkelnden Kevin Kuranyi. Der Schalker Torjäger der letzten Spielzeiten hatte die Saison mit seinen zwei Toren beim 2:1-Sieg in Nürnberg zwar gut begonnen, hatte aber danach, wie schon so oft in seiner Karriere, nicht nachlegen können. Deshalb ist Kevin Kuranyi bei Trainer Felix Magath im Moment wohl erst einmal nur zweite Wahl.

15:08
@ kugelfisch,
du hast aber wirklich keine Ahnung.
Gerald wird doch von fast jeden Gegenspieler gefoult , sieh mal genauer hin, wenn du deine schwarz gelbe Blindenbrille aufhast.
Euer Dede ist der jenige der sich schon bei der geringsten Berührung fallen lässt.
14:59
Dieser Antifussballer lässt sich doch bei jeder Berührung hinfallen, wenn er an der Aussenlinie entlangläuft. Die guten Spiele kann man doch jedes Jahr an einer Hand abzählen, ansonsten kam doch nur Murks.
Und seinen wahren Charakter hat er ja auch schon mehr als einmal gezeigt !
13:04
Endlich darf er wieder spielen!
20:59
es wird auch langsam zeit, dass gerald spielpraxis bekommt.
ist bald wieder derby und da hat gerald immer ne kreissäge am mann.
19:29
An Gerald sieht man, dass bei Felix jeder eine Chance hat. Es kommt immer auf die Trainingsleistungen an.
19:10
Eigentlich haben die Blauen keine Chance ... vielleicht wachsen die Jungspunde ja über sich hinaus.