„Breitere Bank könnte Vorteil sein”
06.11.2009 | 17:54 Uhr 2009-11-06T17:54:00+0100Die Handballer des TuS Ferndorf können auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken: Gegen Ibbenbüren kehrten nicht nur Dennis Aust und Michael Lerscht erfolgreich aufs Parkett zurück, mit 44:34 gelang der Mannschaft auch ein ungefährdeter und verdienter Heimsieg.
Nun wollen die Ferndorfer auswärts nachlegen – und da passt es nicht schlecht, dass das Spiel gegen den Soester TV zumindest kein „hundertprozentiges Auswärtsspiel” ist.
Der Grund: Die eigentliche Heimspielhalle des Soester TV wird zurzeit saniert, für das Spiel am Sonntag (Anpfiff: 18 Uhr) muss das Team von Dirk Lohse also in eine fremde Halle ausweichen. Die Wahl ist auf die Halle am Berliner Platz in Neheim-Hüsten nahe Arnsberg gefallen. Für die Fans des TV immerhin eine Strecke von 20 Kilometern.
Die Gastgeber, bei denen Torhüter Jan Peveling (spielt für seinen Erstverein Ahlener SG) fehlt, stehen nach einigen vermeidbaren Punktverlusten mit 6:12 Punkten zurzeit auf Platz zwölf. Caslav Dincic betonte aber, dass der Gegner keinesfalls zu unterschätzen sei.
„Ich habe einige Spiele von ihnen auf Video gesehen und schätze sie stark ein”, so der Trainer der Nordsiegerländer. „Sie haben in fast allen Spielen lange mitgehalten, auch gegen Altenhagen oder Ibbenbüren. Unser Vorteil könnte die breitere Bank sein.”
Seine Spieler stellte Dincic im Training unter der Woche darauf ein, dass sich sein Gegenüber Dirk Lohse in der bisherigen Saison als experimentierfreudig in der Abwehr erwies: „Sie haben von 6:0- über 4:2-Deckung bis hin zu offener Manndeckung schon viel gezeigt”, weiß Dincic.
Voraussichtlich
alle Mann an Bord
Umso wichtiger, dass der TuS sich die Selbstsicherheit wie gegen Ibbenbüren in der eigenen Abwehr holt. In den Trainingseinheiten unter der Woche laborierte Carsten Lange an einer leichten Oberschenkelzerrung, Maik Pallach hatte Probleme mit der Wade. Bei beiden Akteuren geht Dincic aber davon aus, „dass sie am Wochenende spielen können”.
Somit könnte Dincic nach der Rückkehr von Michael Lerscht am Wochenende zum zweiten Mal hintereinander auf den kompletten Kader des Regionalligisten zurückgreifen.

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