Borussia Dortmund ist deutscher Meister
30.04.2011 | 17:26 Uhr 2011-04-30T17:26:00+0200
Dortmund. Borussia Dortmund hat’s geschafft! Der BVB ist zum siebten Mal deutscher Fußballmeister. Die Dortmunder besiegten den 1. FC Nürnberg mit 2:0, während Konkurrent Bayer Leverkusen beim 1. FC Köln mit 0:2 verlor.
Borussia Dortmund ist deutscher Meister 2011. Das Warten, aus dem zwischenzeitlich für einige BVB-Fans ein leichtes Bangen wurde, hat ein Ende. Der BVB besiegte Nürnberg mit 2:0, während der 1.FC Köln die Borussia um 17.07 Uhr mit dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen zum Meister kürte.
Am Ende war nur Jubel. Schöner, lauter und entspannter Jubel. Milivoje Novakovic wird wohl in der kommenden Saison Standing Ovations in Dortmund bekommen. Der Kölner Stürmer sorgte mit einem Doppelpack für den FC-Sieg gegen Dortmunds Verfolger Leverkusen und der BVB zeigte gegen den Club aus Nürnberg, das er absolut verdient die Schale am 14. Mai 2011 in den westfälischen Himmel recken wird.
Aber zum Spiel: Es war angerichtet. Wieder. Die Stimmung im Stadion war meisterlich und Borussia Dortmund bis in die Zehenspitzen motiviert. Die verletzten Sebastian Kehl, Nuri Sahin und Florian Kringe statteten der Mannschaft vor der Partie einen Besuch in der Kabine ab.
Alle Spieler vom BVB trugen zum Aufwärmen T-Shirts mit der Rückennummer von Dede - auch Lucas Barrios und Kevin Großkreutz. Beide standen in der Anfangself, obwohl sie unter der Woche nur eingeschränkt bis gar nicht trainieren konnten.
Wie wichtig diese beiden Offensivspieler für den BVB sind, zeigte die erste Halbzeit. Zwar wurde der Spielfluss in den ersten 20 Minuten durch viele kleine Fouls im Mittelfeld und die dadurch resultierenden Standards etwas gestört, und die Elf von Franken-Trainer Dieter Hecking spielte sehr engagiert und clever mit, die wirklich erwähnenswerten Szenen gehörten allerdings den Gastgebern - in Person von Großkreutz und Barrios.
Zwölf Minuten dauerte es, bis die Dortmund-Fans den ersten Torjubel auf den Lippen hatte, als Großkreutz aus 17 Metern abzog und Club-Torwart Raphael Schäfer den Ball noch um den Pfosten lenken konnte. Barrios, der für viel Wirbel um den Strafraum der Gäste sorgte, trat in der 26. Minute in den Blickpunkt des Spiels. Nach einem langen Pass versuchte der Stürmer, den Ball an Schäfer vorbeizuspitzeln, traf aber dabei den Schlussmann mit seinem linken Fuß am Hinterkopf - so unglücklich wie unnötig.
Nur fünf Minuten später waren die beiden wieder die Protagonisten in Stadion: Mario Götze versuchte sich mit einem Distanzschuss aus 18 Metern, Schäfer konnte den Ball nur abklatschen und legte ihn direkt Barrios vor die Füße. 1:0 für die Borussia, die zu diesem Zeitpunkt Meister war - in Köln stand es zwischen dem FC und Leverkusen noch 0:0.
Die Dortmunder, zunächst noch etwas gehemmt, nahmen nun die Partie in ihre Hand, zeigten ihr gewohnte Offensivpressing und behielten in den Zweikämpfen die Oberhand. Barrios hätte sechs Minuten nach seinem Führungstreffer das 2:0 köpfen können, als er nach eine Piszczek-Flanke ganz frei vorm Nürnberger Tor stand. Was Barrios vergönnt blieb, erledigte Robert Lewandowski mit Bravour. Nach einem Freistoß von Mats Hummels ließ der Pole Javier Pinola sehr alt aussehen. Technisch brillant drehte sich Lewandowski um den Argentienier und lupfte den Ball über den chancenlosen Schäfer. Der BVB machte seine Hausaufgaben, während es in Köln immer noch 0:0 stand.
Erst in der zweiten Hälfte kam der vom BVB umworbene Ilkay Gündogan, der sich direkt mit einem Foul gegen Marcel Schmelzer einführte. 80.720 Fans im Dortmunder Stadion sahen in den zweiten 45 Minuten eine souveräne Elf von Trainer Klopp. Die Gastgeber spielten auf das 3:0, der Club hatte dem nichts entgegenzusetzen. Im weiten Runde interessierte eigentlich eh nur noch ein Ergebnis: Wann geht der FC Köln in Führung?
In der 67. Minute brach dann der Jubel aus. Milivoje Novakovic brachte die Domstädter in Front - und den BVB somit definitiv zum Meister. Auf der Südtribüne brannte Bengalos, die Fans besetzen die Zäune und „Deutscher Meister wird nun der BVB“-Gesänge hallten durch das Stadion. Wohl eine kuriose, wenn nicht sogar schwierige Situation für beide Mannschaften auf dem Feld. Dann wieder Jubel! Wieder Novakovic in Köln.
Das Spiel - und die Meisterschaft - war entschieden, der Club wehrte sich nicht mehr und die Spieler konnten es sicher kaum erwarten, mit den Fans zu feiern. „Das wird ein Riesentag für uns heute“, sagte Stadionsprecher Norbert Dickel durch das Stadionmikro. Gänsehaut eine Minute vor dem Ende der Partie, also Jürgen Klopp Borussias Publikumsliebling Dede ins Spiel brachte.
Der Brasilianer war beim Feiern auf dem Rasen mit an vorderster Front: „Deutscher Meister wird nur der BVB“ - das wird nicht nur an diesem Wochenende durch Dortmunds Innenstadt hallen.
21:34
#155
Die Einsicht kommt spät,aber sie kommt....
20:49
gott sei dank hatte ich mit all den mist den ich geschrieben hatte unrecht, meister 2011, kein anderer hätte es werden können! glückwunsch bvb!!!!!!!!!!!! nu is alles gut und ich kann endlich ruhig schlafen!
19:24
Vizekusen hätte in Köln 3 Tore machen müssen....
Lewandowski hätte das 2:0 versieben können...
Vizekusen hätte alle 3 Spiele gewonnen...
Wir hätten die Flatter bekommen und wären Vizemeister geworden mit 2 Punkten Rückstand...
Wir waren ja mit den Nerven am Ende...
Nur noch Unentschieden oder Niederlagen...
Nur noch 5 Punkte vor Pillenkusen....
Die Jungs hatten noch nie was gewonnen.....
Und Kloppo hat auch noch nie was geholt....
22 Alu-Treffer, Dutzende Chancen versiebt....
Die drei Erntehelfer müssen verkauft werden....
Die Blamage wird riesig, wenn wir Vize werden...
Und was wurde ich hier beschimpft, weil ich die Polen in Schutz genommen habe.
Und wie groß waren die Zweifler, vor allem in der letzten Woche...
Wo sind denn jetzt all die Zweifler und Berufs-Pessimisten? Noch am Feiern? Viel Spaß und auf ein Neues...demnächst hier in diesem Theater
16:10
#152
RICHTIG !!!!!!
Weiter so Jung`s
BVB YOU`LL NEVER WALK ALONE
16:03
Zur Zukunft des BVB darf ich mal kutz Herrn Watzke zitieren:
Zu unserem Weg gibt es keine Alternative. Unsere Fans wollen keine Weltstars und keine Luftschlösser, wurde Watzke im kicker zitiert. Sie wollen eine Mannschaft, die alles raushaut. Und wenn es dann nicht reicht, ist das eben kein Beinbruch.
Damit hat es Watzke exakt auf den Punkt gebracht. Die überwältigende Mehrheit der BVB Fans will gar keine schnellen und im Zweifel erkauften Erfolge. Wir wollen die von Kloppo versprochenen Vollgasveranstaltungen.
Wenn wir damit etwas gewinnen: Toll. Wenn nicht wirft uns das auch nicht um. Der BVB hat schon alles gewonnen, was er zu gewinnen gibt. Deshalb gibt es beim BVB keinen Erfolgszwang. Wir sehen das eben etwas entspannter als die Konkurrenz, die schon etwas länger auf eine Meisterschaft warten muss ... ;-)
Hätten wir den Titel in den letzten Spielen verkackt wären sicherlich Tränen der Enttäuschung geflossen. Aber niemand hätte deshalb den Trainer, die Mannschaft oder den eingeschlagenen Weg in Frage gestellt. NIEMAND.
15:51
@150 von schwarzgelbesMaskottchen
Kloppo hat das geschafft, was Magath auf Schalke versprochen hat: nämlich innerhalb von 4 Jahren MEISTER zu werden.
Ja, und deshalb auch ein Lob an den Vorstand und die Fans des BVB, die ihm auch die Zeit gegeben haben, etwas aufzubauen, die nicht verrückt gespielt haben, als 2009 am letzten Spieltag die Europacup-Teilnahme verspielt wurde oder als beliebte Stammspieler wie Petric oder Frei verkauft wurden.
Ob Magath nun innerhalb von 4 Jahren Meister geworden wäre, werden wir nie erfahren, da der Versuch nach nicht einmal der Hälfte der Zeit abgebrochen wurde.
Aber Schalke gehört wohl wie Bayer zu den Mannschaften, die egal mit wem nie Meister werden.
14:35
@#134 von unwitz
Im Gegensatz zu den von dir genannten Mannschaften, ist der BVB nun schon zum 4. Mal Meister seit Bestehen der Bundesliga (1963) und steht damit in der jüngeren Bundesliga-Geschichte direkt hinter dem großen FCB. Insgesamt ist es der 7. Meistertitel. Damit hat der BVB mit S04 gleichgezogen.
Da das Team (altersbedingt) den Leistungs-Zenit frühestens in 2-3 Jahren erreichen wird, stehen die besten Abschnitte erst noch bevor. Oder anders gesagt, diese Meisterschaft kam eigentlich viel zu früh!!!
Aber egal: Kloppo hat das geschafft, was Magath auf Schalke versprochen hat: nämlich innerhalb von 4 Jahren MEISTER zu werden.
Außerdem hat er den Spruch von Jürgen Klinsmann umgesetzt und jeden Spieler täglich besser gemacht.
Kloppo ist (im Gegensatz zu Magath, der mit 53 Jahren erstmals Meister wurde) mit 43 Jahre zweitjüngster Meistertrainer des BVB.
Und er steht noch ganz am Anfang seiner Karriere.
Er hat seinen Sprüchen (Vollgasveranstaltungen) Taten folgen lassen. Damit unterscheidet er sich von anderen Trainer seiner Zunft, die zwar viel versprechen, aber wenig halten.
Glück auf!
12:42
#145
Bitte und danke :-)
Deutscher Meister ist nur der BVB, nur der BVB, nur der BVB...
Ole Dede, ole BVB, DEUTSCHER MEISTER 2011!!!
12:42
#146
Besten Dank.
Wir treffen uns dann mal in der CL....
12:40
... und können in 50 Jahren, ich leider wahrscheinlich nicht mehr :-( ,noch voller Stolz auf diese fantastische Mannschaft zurückblicken :-)
Und mal ehrlich, im Moment interessiert mich was nächstes Jahr passiert NULL KOMMA NULL!
Jetzt ist Partytime und das mindestens noch die nächsten 14 Tage, was gibt es geileres!!!
Ole Dede, ole BVB, DEUTSCHER MEISTER 2011!!!