Frauen-Fußball
Bettina Kutscher hört zum Saisonende auf
03.02.2010 | 22:40 Uhr 2010-02-03T22:40:00+0100
Moers. Aber nur als Trainerin – in der Organisation bleibt sie weiter für den GSV Moers tätig. Regionalligist spielt im Niederrheinpokal.
Nicht das Viertelfinalspiel im Niederrheinpokal am Sonntag beim Mönchengladbacher SV 1900 sorgt derzeit für Gesprächsstoff bei den Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers. Trainerin Bettina Kutscher hört zum Saisonende bei den „Gräfinnen” auf. „Aber nur als Trainerin”, sagt sie sofort.
Freiräume schaffen
„Ich muss mir Freiräume schaffen, da ich derzeit so viele Aufgaben zu erledigen habe. Ich habe lange überlegt, bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mich gegen das Traineramt und damit gleichzeitig für das Gesamtkonzept des Frauen- und Mädchenfußballs beim GSV entscheide. Es dürfte einfacher sein, einen neuen Trainer zu finden, als jemanden, der sich um die gesamte Organisation kümmert.”
Wer das in der kommenden Saison sein wird, ist noch offen. „Wir werden uns jetzt in aller Ruhe umsehen und nach einem geeigneten Kandidaten Ausschau halten”, so die Lehrerin, die im Hinblick auf die Austragung des Pokalspiels eher schwarz sieht. „Im Augenblick kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, das am Sonntag gespielt werden kann. Aber wir haben uns bei diesem Wetter so gut wie möglich auf die Partie vorbreitet, konnten immerhin ein Testspiel absolvieren.”
Herzenberg angeschlagen
Der gastgebende Verbandsligist liegt derzeit im unteren Bereich der Tabelle, Kutscher erwartet den Halbfinal-Einzug. Fehlen werden Halima Douz aus privaten Gründen sowie Ekaterina Kiriaki (gesundheitliche Probleme). Zudem hat es Pechvogel Maria Herzenberg erneut erwischt. Gerade vom Kreuzbandriss genesen, holte sie sich nun im Training einen „dicken Fuß”.

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09:19
LoL Das ist meueb Lehrrerin