Betrugsvorwurf gegen TuS Kaan
29.04.2007 | 18:30 Uhr 2007-04-29T18:30:59+0200Kaan-Marienborn. (mag) Gegen Fußball-Bezirksligist TuS Kaan-Marienborn gibt es einen Bestechungsvorwurf. Vor dem Spiel FC Kreuztal gegen SuS Niederschelden (0:3) am 15. April soll dem Schiedsrichter Andreas Fürstenau Geld geboten worden sein, wenn er die
"Es gibt eine solche Geschichte", bestätigte Fürstenau gestern gegenüber der WP, wollte aber keine weitere Stellungnahme abgeben, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt. Er habe den Vorfall an den Fußball-Kreis weiter gegeben und außerdem zivilrechtlich Anzeige erstattet. Der Fußball-Kreis selber hat den Vorfall an die Bezirksspruchkammer weitergeleitet, so Vorsitzender Jürgen Böcking (Littfeld).
Einer der beiden Käner beschuldigten ist Fußballobmann Rolf-Werner Viting, gleichzeitig Mitglied der hiesigen Kreisspruchkammer. Der wies die Vorwürfe entschieden zurück: "Ich habe niemanden bestochen, auf so eine Idee käme ich gar nicht."
Zwar habe es einen Anruf bei Fürstenau gegeben, dort sei es aber ausschließlich um die kurzfristige Vorverlegung der Käner Partie gegen Anzhausen gegangen. Nach Bekanntwerden des Vorwurfs gegen ihn, habe er den Kreis-schiedsrichterobmann Ralf Plate informiert und eine schriftliche Stellungnahme von Fürstenau sowie dem SuS Nieederschelden verlangt. Viting behält sich seinerseits rechtliche Schritte vor.

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