Beim Derby rechnet VfL mit 700 Zuschauern
10.01.2008 | 19:26 Uhr 2008-01-10T19:26:55+0100Hagen. Der Start ins Handball-Jahr ist für Regionalligist VfL Eintracht Hagen attraktiv wie selten: Beim Derby heute Abend gegen Nachbar SG Schalksmühle-Halver (20 Uhr, Ischelandhalle) erwartet der Regionalligist eine große Kulisse, nicht zuletzt könnte .
... man mit einem Sieg zumindest für einen Tag zu Spitzenreiter Soester TV aufschließen. "Ich rechne schon mit 700 Zuschauern", sagt Manager Wolfgang Seibel, im Vorverkauf wurden weit mehr als 400 Tickets abgesetzt.
Vor dem Nachbarschaftskampf sind die Rollen klar verteilt, der gastgebende Tabellendritte (21:9 Punkte) ist Favorit gegen den Zehnten (13:17). Zumal bei den Schalksmühlern mit dem Ex-Herdecker Oliver Bratzke der Top-Torschütze wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt. Doch VfL-Trainer Krzysztof Szargiej warnt: "Bei einem Derby darf man nicht auf die Tabelle sehen - vor allem nicht in dieser ausgeglichenen Liga." Und Bratzkes Fehlen könne bei den Gästen auch Kräft freisetzen. "Wenn ein Leistungsträger ausfällt, wachsen oft andere", weiß Szargiej. So traf Schalksmühles Marc Oberste beim überraschenden 42:35-Sieg seines Teams in Gladbeck vor Weihnachten gleich 16 Mal.
Unangenehm überrascht wurden auch die Hagener im letzten Heimspiel der Vorsaison, als die Schalksmühler mit einem Sieg am Ischeland den Ligaerhalt sicherten. Als Vorbild dient deshalb eher der 28:26-Hinspielsieg der laufenden Spielzeit. "Mit Kampf und einer sehr guten Einstellung", erinnert sich Szargiej, darauf setzt er auch heute. Dabei schmerzt der Ausfall von Paul Trodler (Blinddarm-Operation). "Schade, er hat uns zuletzt sehr geholfen", bedauert der Coach, der sonst den kompletten Kader zur Verfügung hat. Bis auf Christian Schedeit, der nach seiner Verletzungspause wegen Prüfungen nicht regelmäßig trainieren kann, sind auch alle Akteure fit. "Die Jungs machen einen frischen Eindruck", ist Szargiej nach einem Formtest gegen Landesligist TV Schwitten angetan - und macht klar: "Natürlich wollen wir gewinnen, mit einem Sieg können wir uns oben festsetzen."

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