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Bei Schließung Geld zurück: Bäder bereiten Kopfschmerzen Leere Kassen und Bäder müssendringend saniert werden/ Vielzahl zu beachtender Punkte

21.02.2008 | 20:55 Uhr

Freudenberg. ...

... (hep) Die Kasse der Stadt ist so leer, dass die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den "Verzicht auf den öffentlichen Bäderbetrieb" geprüft haben will, denn 2005 standen Ausgaben von 459 327 Euro Einnahmen von 130 579 Euro gegenüber. Diese Horrormeldung verschreckte Politiker und Bürger gleichermaßen. Wenn die Freudenberger ihre Bäder behalten wollen, sollte dringend über die Gründung eines Fördervereins Freibad nachgedacht werden. Die Alternative wäre, eines schönen Tages von der Schlagzeile "Freudenberger müssen auf dem Trockenen Schwimmen" überrascht zu werden. Schelte und Proteste Mit dieser Forderung ging seiner Zeit ein Mitglied des Stadtrats an die Öffentlichkeit. Neben der Schelte von angesprochenen Vereinen hagelte es gleichzeitig Proteste anderer Politiker. Fast 18 Monate später berät der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales über die Zukunft des Hallenbades im Schulzentrum von Büschergrund. Das in den 70er Jahren gebaute Hallenbad diente als Lehrschwimmbecken des Schulen und wurde gleichzeitig auch zum Vereinsschwimmen und als Freizeitbad genutzt. In der Mitteilungsvorlage für die Ratsvertreter ist zu lesen dass im vergangen Jahr 22 690 Badegäste gezählt wurden. 10 200 waren Schwimmer des öffentlichen Badebetrieb, 8850 Schüler und 3550 Vereinsschwimmer. Was mit einer Gesamteinnahme von 42 655 Euro in der Habenseite der Stadtkasse verbucht wurde.

Fassade und Dach Die Gesamtausgaben wurden 180 389 Euro beziffert, was in der städtischen Buchhaltung in Rot mit der zu schreibenden Zahl von Minus 137 734 steht.

Um den Badbetrieb aufrecht zu halten, müssen Momentan 73 500 Euro aufgebracht werden, um wieder einen sicheren Badebetrieb anbieten zu können.

Für die Instandsetzung von Fassade und Dach sind dann noch einmal 297 500 Euro fällig. So muss nun der Vorschlag geprüft werden, welche Folgen eine Schließung des Hallenbad für die Stadt bedeutet.

Eine Einsparung von rund 138 000 Euro würde im Haushalt stehen, wenn das Bad geschlossen würde. In diesem Fall müsse geprüft werden ob dann die bewilligte Sportförderung des Bundes, des Landes und des Kreises anteilig zurück gezahlt werden müssen.

Bei 15 Jahren zu früh geschlossenem Hallenbad, die Nutzung ist auf 50 Jahre vereinbart, würden fast 80 000 Euro an die Fördertöpfe zurück gezahlt werden müssen.

Eine Vielzahl von Punkten haben die Entscheidungsträger zu bedenken, da ist die Bereitstellung eines Lehrschwimmbecken, die es wiederum möglich macht, Gelder aus der Schulpauschale in den Einnahmetopf zu bringen.

Auch der Umbau des Freibad im Gambachtal als Ganzjahres Bademöglichkeit ist nicht auszuschließen.

Die personelle Besetzung der Bäder muss ebenso ein wichtiger Punkt in der politischen Entscheidung sein.

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