Beckenbauer wünscht sich 2018 lieber Musik
14.02.2010 | 19:22 Uhr 2010-02-14T19:22:00+0100
Vancouver.Ich sollte heute zu einem Bayerischen Abend gehen, die Stadt München will in Vancouver ihre Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 präsentieren. Doch der Abend ist überflüssig geworden, der Plan für die Eröffnungsfeier ist durch eine Indiskretion bereits durchgesickert.
Durchs Programm der Eröffnungsfeier 2018 wird Waldemar Hartmann führen. Ein Wunsch von IOC-Präsident Franz Beckenbauer, der den eigentlich vorgesehenen Moderator Karl-Heinz Rummenigge abgelehnt hat. Rummenigge, im Jahr 2017 endlich mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet, wollte die Eröffnungsfeier mit dem Gedicht „Danke, Danke, Danke“ beginnen. Beckenbauer wünscht sich lieber Musik.
Jedoch ist Beckenbauers Wunschkandidat Peter Radenkovic, bekannt geworden durch seinen Hit „Bin i Radi bin i König“, am Tag der Eröffnung verhindert. Beckenbauer überlegt, die Hymne selbst zu singen
Den Olympischen Eid spricht Claudia Pechstein, die nach ihren drei Goldmedaillen bei den Winterspielen 2014 in Sotschi in München ihre Karriere beenden will. Die Blutwerte der Eisschnellläuferin sind so gut wie nie zuvor.
Rosi Mittermaier hat sich beleidigt auf die Winkelmoos-Alm zurückgezogen. Sie wollte das Olympische Feuer im Edmund-Stoiber-Stadion entzünden, aber Beckenbauer findet, das sei Männersache. Er überlegt, die Flamme durch den Schuss mit einem brennenden Fußball selbst zu entzünden.
Das Finale der Feier ist noch offen. Karl-Heinz Rummenigge hat sich mit einem Gedicht-Vortrag erneut ins Gespräch gebracht. Danke!

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