Auch Dahlmann sattelt am Tücking junge Pferde
08.07.2010 | 21:01 Uhr 2010-07-08T21:01:00+0200
Hagen.Hagen. Es wird heiß. Sehr heiß. „Das einzige, was man da machen kann ist, viele Getränke anzubieten“, sagt Thorsten Barteldrees. Vor allem Wasser wird gefragt sein. Denn zum Reit- und Springturnier des RV Tücking, das heute um 14 Uhr mit einer A-Springpferdeprüfung beginnt, werden mehr als 800 Pferde erwartet.
Im vergangenen Jahr fiel die Traditionsveranstaltung am Tücking aus. „Wegen der Wirtschaftskrise“, macht Klubchef Barteldrees kein Hehl daraus, dass große Reitturniere nicht leicht zu finanzieren ist. Rund 12 000 Euro sind für die diesjährige Auflage veranschlagt. Für Preisgelder (mehr als 7000 Euro), Kampfrichter, Parcoursbauer, Tierarzt, Hufschmied, das Rote Kreuz und dergleichen.
Insgesamt 42 Dressur-, Spring- und Voltigierprüfungen stehen von heute bis zum Sonntagabend auf den Plätzen und in der Tückinger Reithalle an. Die Springprüfungen reichen bis zur Klasse M, im Dressurviereck werden E-, A- und L-Prüfungen stattfinden.
Am heutigen Auftakttag steht der Nachwuchs im Blickpunkt. Am Samstag und Sonntag beginnen die Prüfungen bereits um 7 Uhr. Der bekannteste Reiter, der sich angesagt hat, ist Franz-Josef Dahlmann. Der gebürtige Herforder, der schon Nationenpreise und das Championat von Balve gewonnen hat, will am Tücking Nachwuchspferde satteln. Insgesamt wird es fast 1600 Starts geben, falls die angekündigte Hitze auf einige der mehr als 570 gemeldeten Reiterinnen und Reiter kurzfristig nicht doch noch abschreckend wirkt.
Der Eintritt zum Großereignis ist frei. Am Samstagabend wird auf einer Leinwand das WM-Spiel um Platz drei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Uruguay zu sehen sein. Die Aktiven müssen sich allerdings sputen, wenn sie von Anfang an dabei sein wollen, denn die letzte Springprüfung des Samstags wird kaum von 20 Uhr beendet sein.

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