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Armstrongs Vermächtnis

26.08.2012 | 16:39 Uhr
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Armstrongs Vermächtnis
Neil Armstrong ist tot. Sein Vermächtnis wirkt nach als Aufruf an die Menschen, ihre Neugier und ihren Mut nicht zu vergessen.Foto: AP/dapd

Er setzte als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond: Armstrong und seine Crew wurden zu Helden. Die Faszination hielt die Welt in Atem und erstaunt bis heute. Aber war es auch ein großer Schritt für die Menschheit?

The Eagle has landed“ – Der Adler ist gelandet, funkte Neil Armstrong am 20. Juli 1969 um 20.17 Uhr an die Kontrollstation Houston. Ein gewaltiges und riskantes Abenteuer war geglückt: die Landung auf dem Mond. Apollo 11 sollte der Welt zeigen, dass der amerikanische Wille das Unvorstellbare wahr machen kann. Dass mit Wissen und Wagemut alles möglich ist.

Durch den Erfolg von Apollo 11 wurde aus dem technologischen Wettrennen mit der Sowjetunion und aus der politischen Propagandaschlacht der konkurrierenden Systeme doch noch so etwas wie ein Traum. Die Faszination, dass erstmals ein Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hatte, hielt die Welt in Atem und erstaunt bis heute. Armstrong und seine Crew wurden zu Helden.

Ein großer Schritt für die Menschheit? Sachlich betrachtet war es das nicht. Die Menschen auf der Erde wurden dadurch nicht friedlicher, satter, zufriedener. Aber emotional war es ein großer Schritt: der vielleicht vorerst letzte große Beweis, dass himmelhohe Träume wahr werden können. Armstrongs Vermächtnis wirkt nach als Aufruf an die Menschen, ihre Neugier und ihren Mut nicht zu vergessen.

Christopher Onkelbach

Kommentare
27.08.2012
10:20
Armstrongs Vermächtnis
von Gothaur | #1

Was für ein seltsamer und auch abstruser Vergleich. Armstrong und seine beiden Mitstreiter flogen nicht im Namen der Menschheit, der UNO, zum Mond, sondern ausschließlich im Namen, und somit stellvertretend für die USA. Und es war ein harter, erbarmungsloser Wettkampf, zwischen den beiden Supermächten, die zu jener Zeit ihren "Kalten Krieg" auf vielen, verschiedenen Ebenen bestritten. Kurz zuvor landeten die Sowiets ein ferngesteuertes Mondmobil, was aber mittlerweile wohl völlig in Vergessenheit geraten ist.
Es war ohne Zweifel eine meisterliche Leistung und es hat überdies einen großen technologischen Schub ausgelöst. Aber ansonsten sollte doch die Kirche realistischerweise im Dorf bleiben.
Gruß

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