Antrittspunkt bringt Phoenix Hagen weg vom Ende
14.02.2010 | 23:31 Uhr 2010-02-14T23:31:00+0100
Weissenfels. Die gute Nachricht: Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen ist gestern in der Tabelle wieder vom 18. auf den 17. Platz geklettert.
Die schlechte: Dies geschah nur durch den „Antrittspunkt”. Beim Mitteldeutschen BC verloren die Schützlinge von Trainer Ingo Freyer mit 66:86 (36:45).
Guter Start der Gäste durch einen Dreier von „Zygi” Jonusas (0:3), gelungener Zwischenspurt im zweiten Viertel, das mit einem 19:28-Rückstand angegangen wurde. In der 17. Minute holte Quentin Pryer die Führung zurück (32:34). Was noch keiner der 2050 Zuschauer wusste: Danach sollte Phoenix nie mehr vorne liegen.
„Am Anfang und im zweiten Viertel hatte ich ein gutes Gefühl”, meinte Ingo Freyer später, der mit der Hoffnung nach Weißenfels gereist war, aus den samstäglichen Niederlagen der mitgefährdeten Rivalen Paderborn, Gießen und Düsseldorf Kapital schlagen zu können. Zur Realisierung hatte sich der Phoenix-Coach ein Konzept überlegt, das Malte Schwarz in die Start-Fünf und Chase Griffin auf die Bank brachte. „Malte sollte mithelfen, Druck auf die Aufbauspieler des MBC auszuüben”, so Freyers Begründung. „Und das hat ja anfangs auch ganz gut geklappt.”
Zweite Neuerung: Für John Turek rückte Bernd Kruel in die Anfangsformation. „Turek kommt ja oft in Foulprobleme, dem wollte ich entgegenwirken”, so der Hagener Übungsleiter. Dies gelang, allerdings auf Kruels Kosten, der seinerseits früh Fouls sammelte.
Die Idee, mit Turek, Griffin und Quentin Pryor eine starke Bank zum Nachlegen zu schaffen, ging vor allem im zweiten Viertel auf. Jedoch nur bis zur 19. Minute (37:36). In den letzten 90 Sekunden vor der Pause fing sich Phoenix eine 0:8-Serie ein. Elliot und Bernard trafen per Dreier (Freyer: „Da waren wir zu weit weg von den Gegnern”), Kashirov erzielte zwei seiner 22 Punkte. Der russische 2,15-m-Center stellte die „Feuervögel” immer wieder vor Probleme.
Nach der Pause blieben die Gäste noch ein paar Minuten dran (53:45/25.), dann wurde es deutlich. Eine 13:0-Serie des MBC zum 66:45 war mehr als die halbe Miete. Danach bauten die Gastgeber den Vorsprung bis auf 26 Punkte (77:51) aus. Mit einer 50-prozentigen Dreierquote (9/18) und elf Rebounds mehr als sie Phoenix verbuchte. Die „Feuervögel” schossen dagegen von der Dreier-Linie die Lichter aus (siehe Statistik).
Ein Antrittspunkt für 800 Kilometer Busfahrt auf winterlichen Straßen war nicht viel. Frohsinn entsteht so nicht - auch nicht an Karneval.
Statistik
Mitteldeutscher BC: Kashirov (22), Elliott (16, 3/5 Dreier), Bernard (13, 2/4 Dreier), Dagunduro (13, 3/3 Dreier), Gamqrelidze (7), Leutloff (6, 8 Rebounds), Khartchenkov (5, 1/1 Dreier), Grünheid (4), Pilcevic, Stucki. -
Phoenix Hagen: Turek (16, 1/1 Dreier, 8 Rebounds), Jordan (15, 2/9 Dreier), Jonusas (11, 1/4 Dreier), Pryor (7, 1/2 Dreier), Kale (7, 7 Rebounds), Griffin (6, 2/4 Dreier), Malte Schwarz (3, 1/3 Dreier), Kruel (1), Fleetwood, Kristof Schwarz, Spohr.
Viertel: 28:19, 17:17, 24:12, 17:18.
Teamstatistik: 50,9:35,1% Wurfquote; 9/18:8/25 Dreier; 19/23:18/23 Freiwürfe; 38:27 Rebounds, 12:15 Ballverluste; 18:11 Assists.

14:26
Was ist mit Armin Andres ???
13:47
Ich denke auch, dass sich die Mannschaft in Auswärtsspielen (habe, da ich nicht in NRW wohne, bisher nur solche gesehen) zu schnell aufgibt, manchmal hat man fast den Eindruck, dass denen egal ist, wenn sie verlieren. Und wenn sie mit 10 zurückliegen hat man nie den Eindruck, dass sie wieder zurückkommen können. Sicher ist die Mannschaft qualitativ nicht gut besetzt, aber das gibt zu denken! Das müsste ein neuer Trainer, der evtl. bald kommen wird, ändern. Ob er damit erfolgreicher ist, weiß ich nicht, denn wie gesagt: Es fehlt auch an Qualität.
11:14
Keine Ahnung, wer es machen könnte. Dafür müsste an erst mal wissen, wer überhaupt verfügbar wäre. namen zu spekulieren ist ohnhin schwierig, weil es immer anders kommt. Aber das Ruder muss nun herum gerissen werden. Aus Weißenfels hört man, dass Phoenix dort das schwächste Team war, was sich bisher vorgestellt hat. Und die Spieler auf der Phoenix Bank haben noch Spaß dabei und lachen !! Alles ist bisher versucht worden, neue Spieler wurden geholt. Aber das Team spielt weiterhin plan- und ideenlos, kann Rückschläge nicht verkraften und ergibt sich ohne nennenswerte Gegenwehr seinem Schicksal. Trainerwechsel können Wunder bewirken ( VFB Stuttgart ! ) Man muss alles versuchen !
09:31
Aber für wen soll Freyer den Weg frei machen? Svetislav Pesic wird nicht zu kriegen sein und sogar Bauermann hat in Hagen ja schonmal kläglich versagt. Ich befürchte, ein Motivationskünstler, der Hagen kurzfristig helfen kann, wird nicht zu bezahlen sein. Und einen unerfahrenen Trainer mitten in den Abstiegskampf zu schicken, ist auch keine gute Idee.
09:23
ch hoffe, dieses armselige gecoache hat ganz schnell ein Ende. Herr Freyer kann der Mannschaft nur noch helfen in dem ganz schnell das Weite sucht ! Was nun ganz dringend gebraucht wird sind keine Antrittspunkte sondern Siege und einen Trainer als Motivator mit fachlicher Kompetenz. Das die Mannschaft spielen kann hat sie schon bewiesen. Helfen sie Phoenix, helfen sie Hagen, Herr Freyer - MACHEN SIE DEN WEG FREI !