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2. Fußball-Bundesliga

Ahlen ist für RWO ein gutes Pflaster

30.01.2010 | 21:53 Uhr
Ahlen ist für RWO ein gutes Pflaster

Oberhausen. Ahlen liegt Rot-Weiß Oberhausen und das soll auch so bleiben. Am Sonntag treten die Oberhausener im Wersestadion an. Offensivmann Mike Terranova darf für den Fußball-Zweitligisten wieder ganz vorne ran.

Ans Wersestadion hat Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen gute Erinnerungen. Die letzten vier Spiele gegen Rot-Weiß Ahlen konnten die „Kleeblätter” für sich entscheiden – zweimal davon gewannen sie bei den Westfalen in eindrucksvoller Manier. Ob Sonntag, 13.30 Uhr, eindrucksvoll aufgespielt wird oder nicht, interessiert RWO-Trainer Jürgen Luginger nicht. „Wir wollen da drei Punkte holen.”

„Wir wollen da drei Punkte holen”

Dabei kommt es Luginger auch nicht auf taktische Finessen an. „Das spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass die Jungs an sich und ihre Stärken glauben und sich auf dem Platz gegenseitig unterstützen.” Damit das endlich wieder klappt, haben der Trainer und der sportliche Leiter Günter Bruns unter der Woche viele Einzelgespräche geführt. Tenor: „Konzentriert euch auf das Einfache!” Will heißen: Die Verantwortlichen erwarten, dass die Mannschaft den Kampf annimmt und bedingungslose Leidenschaft an den Tag legt.

In Ahlen dürfte sich dann auch zeigen, wie gefestigt die Gemeinschaft wirklich ist. Denn wenn RWO beim Schlusslicht seine Negativserie nicht beendet, ist der komfortable Vorsprung endgültig dahin und für Luginger dürfte die Luft trotz aller Vertrauensbekundungen der sportlichen Führung dünner werden. Zumal die Rufe nach einer Entlassung im Fan-Lager immer lauter werden. „Natürlich sind die Fans nicht zufrieden. Die Spieler und ich aber genauso wenig”, sagt Luginger, der sich über die Rückenstärkung von Thomas Dietz („Es gibt keine Trainerdiskussion.”) freilich freut – und dies auch sehr ernst nimmt: „Das mir entgegengebrachte Vertrauen zeichnet den Verein aus. Wir gehen andere Wege und handeln nicht vorschnell. Ich kenne die Leute. Und was die sagen, meinen sie auch so.”

Wichtig ist aber Sonntag erst einmal auf dem Platz – und da zählen keine Worte, sondern einzig und allein Taten. Mike Tullberg und Esat Razic, die gegen Augsburg noch zur Startformation zählten, fallen aus. Für Tullberg beginnt Mike Terranova – und zwar auf seiner Lieblingsposition. Luginger: „Terra spielt ganz vorne.” Anstelle von Razic soll Daniel Embers links dicht machen. Rechts steht einem Einsatz von Oliver Petersch, der wegen Leistenbeschwerden im Training kürzer treten musste, nichts mehr im Wege. „Er hat voll mittrainiert”, sagt Luginger. Das gilt auch für Christoph Semmler, der den gesperrten Keeper Sören Pirson vertreten wird.

Björn Wentz

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