Achim Veit ist Chef
11.02.2010 | 22:45 Uhr 2010-02-11T22:45:00+0100
Neukirchen-Vluyn. SV Neukirchen wählt den Trainer der Bezirksliga-Mannschaft zum Abteilungsleiter.
Nach den Querelen Ende des vergangenen und Anfang diesen Jahres, die in den Rücktritt des Gesamtvorsitzenden Dietmar Burgstaller und seines geschäftsführenden Vorstands mündeten, scheint es so, als würde bei den Bezirksliga-Fußballern des SV Neukirchen nun endgültig wieder Ruhe eingekehrt.
Nachdem in dem Chaos auch weitgehend der gesamte Fußball-Vorstand um Abteilungschef Reinhard Oster die Brocken hingeschmissen hat, wurde bei den Kickern endlich wieder ein neuer Abteilungsvorstand gewählt. Trainer Achim Veit ist jetzt in Doppelfunktion tätig, bekleidet auch das Amt des Abteilungsleiters.
Arbeitsgrundlage geschaffen
Dabei sollte Veit zum Jahresanfang noch fristlos gekündigt werden. Das jedenfalls hatte Dietmar Burgstaller unmittelbar vor seinem Rücktritt angeregt (wir berichteten).
Zwischen dem kommissarischen Vorsitzenden Wilfried Zech und dem Trainer Achim Veit kam es dann zu einem klärenden Gespräch, „was sehr gut verlief”, versicherten im Anschluss beide Parteien unisono.
Die Querelen waren ausgeräumt, die Kicker konnten die Arbeit wieder aufnehmen und mussten nicht bei Null anfangen, wie es von zahlreichen Beobachtern befürchtet worden war. Mit den Abteilungswahlen wurde nun eine Arbeitsgrundlage für ein funktionierendes Aus- und Fortkommen geschaffen.
Zum Fußball-Vorstand gehören zudem noch Reinhard Oster als Geschäftsführer, ihm zur Seite steht Christoph Neuhaus als Beisitzer. Wolfgang Beck wurde vom kommissarischen zum orddentlichen Kassierer.
Neu im Abteilungsvorstand ist Ferdinand Motten, der zum Stellvertreter von Veit gewählt worden ist. Darüber hinaus soll Motten als Finanzbuchhalter nun vor allem die Kosten, Einnahmen und Verbindlichkeiten der Klingerhufer im Auge haben.
Spiel in Kevelaer steht auf der Kippe
Sportlich würde der SV Neukirchen nun wieder gerne ins Geschehen eingreifen. Doch das Nachholspiel am Samstag, 15 Uhr, in Kevelaer steht auf der Kippe. „Wir sind trotzdem gut vorbereitet, auch wenn die Trainigsbedingungen nicht optimal waren”, sagt Veit. „Allerdings kommt der Boden dem KSV entgegen. Das Spiel kann man nur über den Kampf gewinnen.” Lediglich Tarik Benchama fällt aus beruflichen Gründen aus.

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