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768 000 € für die Stiftung

26.02.2009 | 19:35 Uhr

Kreuztal. (erw) In diesem Jahr gibt es den Freundeskreis der Diakoniestation Kreuztal seit 25 Jahren. Ein Vierteljahrhundert mit den Nächsten für die Nächsten.

Edith Loh, Wolfram Reinders, Dr. Wolfgang Böhringer und Christel Thiemer vom Vorstand des Freundeskreises der Diakoniestation Kreuztal. Foto: Jürgen E. Arndt

Und das alles bewerkstelligen die inzwischen rund eintausend Mitglieder unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. med. Wolfgang Böhringer mit seinem engagierten Vorstandsteam mit Edith Loh, Wolfram Reinders, Christel Thiemer und dem zwischenzeitlich verstorbenen Joachim Theusner.

In diesem Zeitraum, so Dr. Böhringer in seinem Rückblick in der Mitgliederversammlung im kleinen Saal der Kreuztaler Kreuzkirche, kamen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden immerhin 768.000 € für die Arbeit der Stiftung Diakoniestation Kreuztal zusammen.

Im Haushaltsjahr 2009 sind für die Diakoniestation Zuwendungen in Höhe von 50 600 € vorgesehen. Da reicht die Zweckbestimmung unter anderem von 10 000 € für die ambulante Hospizarbeit, 8 000 € für Seminare und Weiterbildung, 8.000 € für einen Kachelofen für die Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz oder 5 000 € für die Rücklage der Ersatzbeschaffung eines behindertengerechten Kleinbusses und 5.000 € für Zivildienstleistungen.

Dr. Böhringer verdeutlichte, dass die Diakoniestation besonders auf Zuwendungen für Aufgabenfelder angewiesen sei, die von anderer Seite nicht refinanzier wären. Schwerpunkt der Unterstützung seien deshalb weiterhin die Ambulante Hospizhilfe, die Seniorenarbeit und Ersatzbeschaffungen von Organisationshilfen und Transportmitteln.

Insbesondere verwies Dr. Böhringer auf die innovativen Projekte der Stiftung wie das "Haus der Diakonie" und die im Entstehen befindliche "Seniorenwohnanlage Ernsdorfstraße" mit einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.

Des Weiteren standen Teilvorstandswahlen an. Edith Loh stand nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit im Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. So wurde denn als Erster stellvertretender Vorsitzender Superintendent i. R. Friedemann Hillnhütter gewählt.

Für die Restwahlperiode des Zweiten stellvertretenden Vorsitzenden trat Herbert Perl die Nachfolge des verstorbenen Joachim Theusner an. Weitere Berichte erstatteten Schwester Gabriele Brede von der ambulanten Hospizhilfe, Dietmar Braun für die Diakoniestation und Daniela Sadelkow-Geßner für die Seniorenarbeit und Wolfram Reinders als Kassenwart des Freundeskreises.

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