30:23-Erfolg bringt VfL Eintracht noch Vizemeisterschaft
09.05.2010 | 19:38 Uhr 2010-05-09T19:38:00+0200
Hagen. „Vizemeister, Vizemeister, VfL”, klang es kurz nach 21 Uhr durch die Sporthalle Helfe!
Nach einem 30:23 (14:14)-Abschlusserfolg gegen Absteiger HSG Rheinbach-Wormersdorf beendeten die Regionalliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen die Saison wie im Vorjahr als Zweiter. Meister wurde der OSC Rheinhausen, der sein letztes Spiel mit 40:32 bei Bayer Dormagen II gewann. Wermelskirchen verlor dagegen gegen Schalksmühle-Halver mit 30:34 und wurde Dritter.
„Die Mannschaft hat eine beachtliche Saison gespielt”, dieses Fazit hatte Trainer Michael Wolf, der den Klub wie sein Assistent Dirk Maruska nach nur einer Saison wieder verlässt, schon im Hallenheft zum letzten Spiel veröffentlicht. „Es gab Höhen und Tiefen, wobei die Höhen sicherlich überwogen.” Zu den Tiefpunkten zählte die 23:26-Hinspielniederlage im Dezember in Rheinbach, deren Zustandekommen am Samstag nur eine Halbzeit lang nachvollzogen werden konnte. Da waren die Gäste in einer eher unspektakulären Partie gleichwertig. Was sicher nicht allein am Fehlen von Marc Oberste lag, der grippegeschwächt auf der Bank blieb. Insgesamt lief es bis zur Pause nicht rund im VfL-Team.
In Halbzeit zwei wurde die Partie schnell entschieden. Hauptsächlich mit Tempogegenstößen setzten sich die Hausherren vor knapp 350 Zuschauern über 16:14 und 19:15 auf 24:17 ab und konnten dann ihre Abschiedsvorstellung ungestört inszenieren. Niclas Pieczkowski (zu Tusem Essen) und Thomas Brannekämper (zurück nach Recklinghausen) wurden vorzeitig vom Feld geholt und mit viel Beifall von den Fans verabschiedet, Nachwuchsmann Roman Köck (nach Bergkamen) durfte in der Schlussphase ebenso ran wie Alessio Sideri, der in letzter Sekunde mit einem Gewaltwurf aus mehr als zehn Metern den Endstand herstellte. Der 23-Jährige, dessen Zukunft lange offen war, komplettiert den 14er-Kader für die kommende Saison. „Ich will mir mehr Spielzeit erkämpfen, nach Möglichkeit einen Stammplatz”, hofft der wurfgewaltige Rückraummann, sich dem künftigen Chefcoach Kristof Szargiej empfehlen zu können.
Der am Samstag verabschiedete Michael Wolf und Vorgänger Norbert Gregorz haben mit zwei Vizemeisterschaften in Folge die Messlatte für die nächste Saison, dann in der neuen „dritten Liga”, hoch gehängt. „Das Ziel wird erneut lauten, oben mitzuspielen”, blickt Eintracht-Manager Jörg Brodowski auf eine Saison, nach der es für die Drittliga-Meister Aufstiegsspiele zur danach eingleisigen 2. Bundesliga geben wird. Der Weg nach oben wird somit weiter, geschlossen wird das Tor zur zweiten Liga aber nicht. Kristof Szargiej würde gerne daran anklopfen,
VfL Eintracht: Tesch, ab 31. Minzlaff; Brannekämper (3), Pries (3), Lütgenau (4), Pieczkowski (3), Sideri (2), Cengiz (2), Wulf (6), Schulte-Berthold (1), Kraus (6/2), Richter, Köck (1). - Topwerfer Rheinbach-Wormersdorf: Ribbe (6/1), Schwolow (5/2), Grommes (3).
Heute ab 19 Uhr Hauptversammlung
Hagen. Die Jahreshauptversammlung der Handballabteilung des VfL Eintracht Hagen beginnt am heutigen Montag um 19 Uhr in der Sporthalle Mittelstadt.

09:45
richtig, in dieser saison war eindeutig mehr drin. und daher ist es auch ne konsequente schlussfolgerung das der trainer gehen muss. wer sich in fandebatten verzettelt und unglaubliche spiele bei schüppenmannschaften verliert, muss hakt einfach auch mal gehen.
trotzdem vielen dank für eine weitere vizemeisterschaft.
die frage sollte nur sein wo der vfl in der nächsten saison spielt ... also hallentechnisch.
und was machen diese komischen haldener in unserer halle? :-) :-)
20:04
Schade,in dieser Saison war mehr drin.Die Mannschaft hat tolles geleistet.Eine Dauerkarte für die kommende Saison kann der Vfl für mich schon reservieren.