22-Jähriger steckt fünf Papiercontainer in Brand
19.02.2010 | 18:34 Uhr 2010-02-19T18:34:00+0100
Siegen/Weidenau. Die Kriminalpolizei hat den Brand von fünf Papiercontainern am frühen Freitagmorgen aufgeklärt. Ein 22-jähriger Siegener gab nach seiner Festnahme die Taten zu. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.
Gegen 4.45 in der Nacht zu Freitag brannten in der Weidenauer Straße insgesamt fünf Papiermüllcontainer. Selbst die alarmierte Feuerwehr konnte nicht mehr verhindern, dass die Container fast komplett zerstört wurden. So entstand ein Schaden von 3 500 Euro.
Darüber hinaus fanden sich an der Fassade und im Eingangsbereich eines an der Weidenauer Straße gelegenen Gasthofs Graffiti-Farbschmiereien in roter Farbe. Einer Zivilstreife der Polizeihauptwache Siegen gelang es schließlich im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen, einen 22-jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln und in Gewahrsam zu nehmen. Gegen den jungen Siegener ermittelt jetzt das Kriminalkommissariat.
Als Portemonnaie-Dieb überführt
Im Rahmen seiner Vernehmung bei der Kriminalpolizei hat der Mann das Inbrandsetzen der fünf Papiercontainer gestanden. In einer Weidenauer Gaststätte entwendete er zunächst das Portemonnaie eines Gastes.
Letztlich geriet der 22-Jährige jedoch noch während seines weiteren Aufenthalts in der Gaststätte in Verdacht, der Portemonnaie-Dieb zu sein. Der Gastwirt und Geldbörsenbesitzer überführten ihn bei einer "Durchsuchung." Anschließend wurde die Polizei hinzugerufen.
Eine Streifenwagenbesatzung nahm den 22-Jährigen mit zur Wache und erstattete Strafanzeige wegen Diebstahls gegen ihn. Nach Erledigung der Formalitäten wurde der Beschuldigte auf den Nachhauseweg geschickt. Da er die Strecke von Weidenau nach Geisweid mit dem Zug fahren wollte, marschierte der junge Täter zum Weidenauer Bahnhof.
Feuer vermutlich aus Wut gelegt
Dort steckte der 22-Jährige - möglicherweise aus Wut über den Verlauf des bisherigen Ereignisse - die fünf Papiercontainer in Brand. Die alarmierte Polizei konnte den jungen Mann im Rahmen ihrer Fahndungsmaßnahmen erfolgreich stellen. Mit den Graffiti-Schmierereien wollte er allerdings nichts zu tun haben.

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