2000 Kinder sollen RWO zum Sieg schreien
21.11.2009 | 11:05 Uhr 2009-11-21T11:05:00+0100
Oberhausen. RWO hat zum heutigen Spiel gegen den FSV Frankfurt an alle Oberhausener Grundschüler Freikarten verteilt. 2000 Kinder werden erwartet und die sollen die Hausherren zum Sieg schreien. So ist der Plan.
Da Kinderkrach Zukunftsmusik ist, passt für das Spiel gegen den FSV Frankfurt ganz gut: RWO hat an allen Grundschulen Karten verteilen lassen und hofft heute, 13 Uhr, auf 2000 jugendliche Fans im Stadion Niederrhein. Die dann einen Sieg der Rot-Weißen bejubeln sollen, denn der würde Zukunft gestalten: den Abstand auf einen direkten Konkurrenten zementieren.
RWO-Trainer Jürgen Luginger lässt sich nicht von Platzierungen oder derzeit gar 14 Punkten Vorsprung auf Frankfurt blenden – es sollen einfach drei mehr werden, um das Klassenziel zu erreichen. Da ist der Gegner erst einmal egal, wichtig ist der (Heim-)Erfolg. So wie er es beispielsweise in der Vorsaison gegen Wehen Wiesbaden gewesen wäre – ein Spiel von ähnlichen Voraussetzungen. Und dass so etwas nach hinten los gehen kann, weiß neben allen Rot-Weißen auch Ronny König sehr gut. Der schoss damals das Siegtor für den Absteiger. So genannte Pflichtsiege gibt es für RWO nämlich nicht, nur solche, die erkämpft und erspielt werden. Egal, gegen welche Mannschaft.
Fehler ausmerzen
Dass es zuletzt in Kaiserslautern nichts zu holen gab, lag klar an Fehlern in der Luft bei Standards – ungewöhnlich bei den großgewachsenen Spielern in der RWO-Defensive. „Das haben wir uns noch einmal angeschaut und ausgewertet”, sagt Luginger. Zudem wolle sein Team zukünftig vermeiden, dem Gegner so viele Standards wie Lautern zu gestatten. 13 Ecken waren es. Drei wurden nicht gut abgewehrt – Spiel verloren.
Luginger hat sich natürlich mit den Frankfurtern beschäftigt und eine Vielzahl routinierter Spieler ausgemacht, die sich nach dem Trainerwechsel von Thomas Oral zu Hans-Jürgen Boysen zunehmend gefunden haben. Sechs Auswärtsauftritte und sechs Niederlagen stehen bei den Frankfurten zu Buche. Es zählt für Luginger nicht, da auch diese Partie bei 0:0 angepfiffen wird und Frankfurt defensiv aufgestellt sein wird. „Es wird ein Geduldsspiel”, sagt der Trainer. Der Volksmund nennt solche Konstellationen auch schon mal anders.
Doch Luginger will den Gästen (in Gedenken an das Wehen-Spiel) nicht ins offene Messer laufen und benennt Ronny König als einzige nominelle Spitze. Mike Terranova wird wieder über links angreifen, daneben wirbelt Moritz Stoppelkamp. Über die Außen wird wieder auf die schnellen Oliver Petersch und Heinrich Schmidtgal gesetzt. Einzige Änderung im Team ist die Position von Thomas Schlieter. Der kopfballstarke Abwehrmann (Muskelfaserriss) wird durch Benjamin Reichert ersetzt, der damit nun in die Viererkette rückt. Damit erteilte Luginger Denkspielen um Gordon oder Daniel Embers in der Viererkette und dem Verbleib Reicherts auf der Sechs eine Absage: wenig am System ändern! „Benny hat gezeigt, dass er dort zurecht kommt”, hat Luginger volles Vertrauen in die Defensivqualitäten des Kapitäns. Markus Kaya und Daniel Gordon werden vor der Abwehr abfangen und aufbauen.

14:10
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13:54
Teilnahme der Frauen + Bier + Fußball am Leben statt eingesperrtes beten.
Die BW zementiert aber nur Talibanterror.
12:23
@3 Warum auch für Afghanistan?
12:19
Nää, watt`n härrlisches Bild, da eben am HBF!!
Die Altbiertrinker hier, dort die (wieso das denn:) V+ Limone (Mädchenbier) Zischerinnen und mittendrin die Kinder, die auf den Bus warten.
Vorbildlich!
Auch für Afghanistan!
12:11
Gut,daß ich da nicht dabeisein muß,mir genügen schon die lieben kleinen von nebenan!Was für ein
Fan bist Du denn Mistbiene?
12:06
Haben die so wenig Fans,dass die die Karten verschenken müssen??! - aber der soziale Aspekt gefällt mir.
Trotzdem amüsant,dass Frankfurt wahrscheinlich über den normalen Verkaufsweg trotzdem mehr Fans mobilisieren kann ;-)) - und nein,ich bin kein Frankfurt-Fan...