1180 Zuschauer sehen Handball-Gala des VfL
23.10.2009 | 23:48 Uhr 2009-10-23T23:48:00+0200
Handball-Feiertag in Hagen! Vor offiziell 1180 Zuschauern, der größten Kulisse seit dem Zweitliga-Abstieg vor bald zehn Jahren, ließ Regionalligist VfL Eintracht gestern Abend im Verfolgerduell dem TuS Ferndorf keine Chance.
Der 38:33 (18:15)-Erfolg der Gastgeber fiel erheblich souveräner aus als es das Ergebnis vermuten lässt. Vielleicht war es ganz gut, dass VfL-Trainer Michael Wolf nach Zwischenständen von 32:21 und 36:26 sämtliche Spieler aufs Feld schickte, die zuletzt etwas hinten dran standen.
Dennis Wolf und Thomas Brannekämper übernahmen die Halbpositionen von Patrick Lütgenau und Niclas Pieczkowski, Alessio Sideri trat in der Schlussphase als Mittelmann die Nachfolge von Marc Oberste, der begonnen hatte, und Michael Wulf an. Dorian Gollor löste als Linksaußen „Niko” Richter ab, dank seiner Kaltblütigkeit am Siebenmeterpunkt Topschütze des gestrigen Abends. Und im Tor hatte zehn Minuten vor Schluss Björn Minzlaff Platz für Andreas Tesch gemacht.
„Ich wollte alle Spieler vor dieser tollen Kulisse spielen lassen”, begründete Michael Wolf seine Schluss-Rotation, die den Siegerländern Ergebniskosmetik ermöglichte. „Wenn Hagen nicht gewechselt hätte, hätten wir hier eine Klatsche bekommen. Wir waren chancenlos”, gestand Ferndorfs Manager Harald Münker. „Die Hagener haben uns heute gezeigt, wie man auf schnellen Beinen dynamisch den Ball laufen lässt. Bei uns war alles viel zu statisch.”
Ein deutlicher Leistungsunterschied war allerdings nicht immer zu erkennen. Ferndorf führte in der ersten Halbzeit sogar einige Male (5:6, 9:10) und blieb bis zum 16:15 dran. Dann sorgten Patrick Lütgenau und Marius Kraus für die Dreitore-Halbzeitführung. „Ich hätte nicht gedacht, dass Eintracht im Angriff so gut spielt”, war der letztjährige Mittelmann Alexandros Katsigiannis bereits in der Pause sehr angetan.
Doch es kam noch viel besser. Nach Wiederanpfiff konnte auch Ferndorfs bis dahin starker isländischer Torwart Hilmar Gudmundsson nicht mehr verhindern, dass der VfL davonzog. Teilweise mit Handball vom Feinsten. Allein der Kempa-Trick durch Kooperation von Patrick Lütgenau und Marius Kraus in der 47. Minute zum 33:22 war das Eintrittsgeld wert. Die Auszeit, die TuS-Coach Caslav Dincic kurz zuvor genommen hatte, blieb ohne Wirkung, die zahlreichen Gästefans waren in dieser Phase kaum zu hören. Stattdessen sang der begeisterte Eintracht-Anhang: „Wir feiern die ganze Nacht!”
„Ein, zwei Tage darf die Mannschaft den Erfolg auskosten, am Montag beginnt die Vorbereitung auf das psychologisch schwere Spiel bei Schlusslicht Dormagen II”, kündigte Coach Michael Wolf an. „Heute hat sie phasenweise sehr, sehr gut gespielt.”
VfL Eintracht: Minzlaff, ab 50. Tesch; Brannekämper (2), Lütgenau (5/1), Oberste (1), Pieczkowski (5), Sideri, Cengiz (4), Wulf (2), Gollor, Dennis Wolf, Schulte-Berthold (5), Kraus (6), Richter (8/5). - Hauptschützen TuS Ferndorf: Lange (6), Hilger (6/1), Sijaric (5), Blanz (5), Hambloch (4).

08:49
Jetzt träumt der VfL Eintracht von der 2. Bundesliga. Manchmal werden Träume sogar wahr.
16:08
Wenn der VFL die Leistung hält dann ist die Klasse gesichert.
15:50
Es gibt genau so eine Klatsche für SGSH !
15:20
In 2 Wochen kommen wir nach Hagen...
Ich freu mich schon richtig,weil wenn dass wieder so eine klasse Kulisse wird,dann werden wir dagegen halten!:)
Aber gestern das Spiel von Hagen war echt eine glanz Leistung!
Auch wenn mein Herz der SGSH gehört...
Klasse Leistung!
Bis in 2 Wochen und hoffentlich einer Niederlage für euch!
:)
11:56
Ich hoffe mal,das es in zwei Wochen ähnlich voll wird.
Weil das hat gestern richtig Bock gemacht!!!
Weiter so
11:55
Diesmal gebe ich dem unglaublichem in etwa
recht. Der Sprung erste sechs zu denen die
auf der Bank sitzen ist momentan zu groß.
Wobei ich glaube das Spieler wie Brannekämper ,
Sideri , Gollor, u. Wolf mehr Potential haben als
sie zur Zeit zeigen. Sie sind nur verunsichert.
Und diese nimmt man ihnen nur durch mehr Spielanteile. ( Selbstbewußter ) Hinzu kommt
das man den Spielern wie Lütgenau u.Pieckowski
durchaus auch mal eine Pause gönnen sollte.
Ansonsten Glückwunsch zur Leistung.
11:03
Ein sehr ansehnliches Spiel.....frage mich allerdings immer noch, warum der Trainer immer wieder betont ....wenn alle fit sind..... gestern haben 7,5 Spieler 45 Minuten gespielt.
Auch hier gab es bei dem ein oder anderen Licht und Schatten......vielleicht hätte man lieber mal zwischendurch schon einen anderen gebracht. Spätestens hätte man aber bei einer 8 Tore-Führung anfangen können....nach und nach (!) mal zu wechseln. Und nicht, um die Jungs vor so einer Kulisse spielen zu lassen, sondern um sich breiter aufzustellen. Wie soll denn die Bank Sicherheit und Spielpraxis erlangen. Sicherlich nicht mit so einer Crash-Aktion wie 10 Minuten vor Schluß alle auszuwechseln, sowas ist leichtsinnig. Kan nur hoffen, dass alle gesund bleiben. Denn ansonsten wird es eng mit Spielern ohne viel Praxis.
Aber natürlich Glückwunsch an die Mannschaft, geiles Spiel ud ich hoffe, dass es demnächst wieder voller wird!
09:51
Für die Spieler und Fans ein verdienter Sieg, für mich kam der Wechsel Einfach zu früh, einKanter Sieg hätte mir besser gefallen, aber die anderen Jungs haben sich das verdient, das stimmt.
Das macht LUST auf mehr.
Und das mit Pizza und Pasta einfach super.
Weiter so VFL, weiter so.
02:52
klasse leistung
das erste mal sind die zuschauer auch spielerisch zu 100% auf ihre kosten gekommen !!!
weiter so
00:29
Das war großes Kino! Und auch die Wechsel zum Ende des Spiels gehen absolut in Ordnung! Jeder einzelne Spieler hat es verdient vor so einer Kulisse seinen (Kurz-)Einsatz zu bekommen.
Umso schlimmer, dass das viel zu verhaltene Hagener Publikum nach 3-4 Gegentoren wieder totenstill war, anstatt die tolle Leistung der ersten 50 Minuten gebührend zu feiern.