Fußball

Austauschschüler auf Schalke

25.05.2011 | 16:48 Uhr
Austauschschüler auf Schalke
Der Rasen des Stadions war am Tag der Besichtigung leider ausgefahren. Dennoch waren sowohl die französischen als auch die deutschen Schüler beeindruckt. Foto: Zeus

Dinslaken. Fast einen ganzen Tag hat eine Gruppe französischer Jugendlicher aus Mérignac in der Arena auf Schalke verbracht. Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern ging es ins Schalkemuseum, in die Mannschaftsumkleide und den Presseraum. Auf den Trainingsplätzen konnten alle sogar noch einen Blick auf Raúl erhaschen.

„Die Fußballstadien hier in Deutschland sind so groß!“, sagt der französische Austauschschüler Lucas Bord (13). Er und circa 15 andere französische Austauschschüler aus Mérignac (Bordeaux) haben zusammen mit Schülern der Stufe 8 des Gymnasiums im GHZ am Mittwoch, 11. Mai, die Veltinsarena in Gelsenkirchen besichtigt.

Die Anreise aus Dinslaken erfolgte mit dem Bus, so dass die Gruppe es vom Busparkplatz der Arena nicht weit bis zum Haupteingang hatte. Zuerst besichtigten die Schüler das legendäre Schalkemuseum, in dem die Gründungsgeschichte des Clubs ausführlich erklärt wurde. Danach ging es weiter mit einem Stadionrundgang, bei der der Gruppe von einer Führerin die wichtigsten Fakten über das Fußballstadion erklärt wurden. Da es auch eine Führung auf Französisch gab, wurde es für die französischen Austauschschüler nicht langweilig.

Von der Größe des Stadions überwältigt

Während des Rundgangs besichtigten die Schüler die Mannschaftsumkleidekabine, den Presseraum, die stadioneigene Kapelle und natürlich auch die Tribünen. Die Franzosen waren von der schieren Größe des Fußballstadions überwältigt: „In Frankreich sind die Fußballstadien viel kleiner. Bei uns in Bordeaux hat die Fußballarena gerade einmal 34 000 Plätze und nicht wie hier 54 000. Das ist unglaublich!“

Nach dem Rundgang ging es nach draußen zu den Trainingsplätzen, wo gerade die erste Mannschaft des FC Schalke 04 trainierte, so dass die französischen Austauschschüler Stars wie Raúl aus wenigen Metern Entfernung beim Training beobachten konnten. Der Franzose Lucas Bord: „ Ich war noch nie in der Nähe eines echten Fußballprofis. Ich finde es toll, wie das hier mit dem Training ist und dass man so nah an die Spieler heran darf. In Frankreich wäre das undenkbar“.

Nach einer geschätzten Viertelstunde Spielerbeobachten ging es noch kurz in den S04-Fanshop und danach auch schon wieder mit dem Bus Richtung Dinslaken. Die Franzosen waren von dem Besuch der Arena rundum begeistert.

Matthias Heinrich Morales, 8c, Gustav-Heinemann-Gymnasium, Dinslaken

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