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Hängepartie beim Klettergarten

23.01.2012 | 19:03 Uhr

Schwerte.   Die Auflagen für den Klettergarten machen dem Freischütz und dem Betreiber zu schaffen.

Hängepartei für den Klettergarten: Mittlerweile hat der Freischütz zwar die Baugenehmigung von der Stadt erhalten, wie Geschäftsführer Jörg Prüser auf Anfrage bestätigte, aber die damit verbundenen Auflagen stellen die Wirtschaftlichkeit des Projektes in Frage.

Die Traditions-Gastronomie steht in der Pflicht, bevor der Betreiber Arbor die Stätte für Freizeitsport errichten kann, sowohl neue Verkehrsschilder aufzustellen als auch eine Abbiegespur auf der Bundesstraße 236 zu finanzieren. Die Gesamtkosten beziffert Prüser auf 50 000 Euro.

Doch nicht allein die Summe ist es, die bei den weiteren Planungen im Weg steht, die Unsicherheiten, die mit den zeitlichen Perspektiven für den Umbau der B 236 verbunden sind, belasten die aktuellen Überlegungen.

„Wir wissen doch derzeit überhaupt nicht, ob die Straße in einem, zwei oder noch mehr Jahren erweitert wird“, sagt der Geschäftsführer. Wie berichtet zieht sich das Planfeststellungsverfahren hin, eine neue Offenlegung der Unterlagen hatte der Landesbetrieb Straßen NRW verschoben, da das Umweltgutachten neu geschrieben werden musste. Im Laufe des Frühjahrs sollen die Papiere nun eingesehen werden können.

Für Prüser stellt sich nun die Frage, ob sich eine Investition wie eine neue Abbiegespur oder zusätzliche Schilder rechnet.

Zahlenwerkeprüfen

Wenn schon nach kurzer Zeit Bauarbeiten beginnen würden und danach die Straßenführung eine andere sei, lohne es sich unter Umständen kaum, jetzt noch Geld in die Hand zu nehmen. Derzeit seien er und der Betreiber damit befasst, die Zahlenwerke eingehend zu prüfen und verschiedene Modelle durchzurechnen.

Der Landesbetrieb Straßen hatte als Beteiligter in dem Baugenehmigungsverfahren nicht nur auf zusätzliche Parkplätze gedrungen, die der Freischütz schaffen will, sondern auch für die Verkehrsregelung Bedingungen gestellt. Es dauerte mehrere Monate, bis beide Seiten eine Regelung gefunden hatten.

Am Ende verständigten sich Freischütz und Behörde darauf, dass mit zusätzlichen Verkehrsschildern Autofahrern der Weg gewiesen werden soll und eine Abbiegespur dazu beitragen soll, dass der Verkehrsfluss nicht behindert wird.

Theo Körner

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