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Fußball-EM 2012

Wo sich zur EM in Oberhausen am besten das Rudelgucken lohnt

06.06.2012 | 11:24 Uhr
So jubelten sie 2010 zur WM auf dem Marktplatz in Oberhausen. Auch zur EM gibt es verschiedene Möglichkeiten fürs Public Viewing.Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.   Das Fußball-Fieber steigt unaufhaltsam an. Am Freitag wird in Warschau die Europameisterschaft eröffnet. Daheim im Wohnzimmer macht Fußballschauen Spaß - doch erst im Rudel wird es großartig. Wir haben einige Tipps für Public-Viewing-Orte in der Stadt gesammelt.

Das Fußball-Fieber steigt unaufhaltsam an. Am Freitag wird in Warschau die Europameisterschaft eröffnet. Daheim im Wohnzimmer macht Fußballschauen Spaß - doch erst im Rudel wird es großartig. Wir haben einige Tipps für Public-Viewing -Orte in der Stadt gesammelt.

Gdanska: Deutsch-polnische Freundschaft und drei Leinwände

Die polnische Kulturkneipe „Gdanska“ hat bereits alles mit bunten Fahnen geschmückt. Die EM ist hier ein Heimspiel, das in Oberhausen gemeinschaftlich gefeiert wird. Die Wirtsleute Maria und Czeslaw Golebiewski freuen sich auf das Ereignis. Sämtliche Begegnungen werden gezeigt. Im Außenbereich auf dem Altmarkt steht die größte Leinwand bereit. Nicht nur bei Regenwetter gibt es im Gdanska zwei weitere Orte, an denen die Kugel rollt. Familie Golebiewski wünscht sich eine freundschaftliche EM.

(Eintritt frei, Altmarkt 3)

KöPi-Arena: Erst ab dem Viertelfinale dabei

Bei der WM 2010 entwickelte sich das Rudelgucken in der König-Pilsener-Arena zum Knüller. Diesmal müssen die Fans auf die Leistungsstärke der Löw-Elf hoffen. Denn: Ob mit 10 000 Fans unter dem Hallendach wieder Stadionatmosphäre aufkommen kann, ist mit dem Überstehen der Vorrunde verknüpft. Die Arena zeigt alle deutschen Spiele, aber erst ab dem Viertelfinale. Vorher ist die Halle durch einen Kongress blockiert.

(Eintritt frei, Arenastraße 1)

Centro: Auf den Plätzen bleibt es ruhig, in den Kneipen geht es rund

2006 feierte das Land freudentrunken eine bemerkenswerte Weltmeisterschaft im eigenen Land. Auch im Centro war die Welt zu Gast. Erstmals wurden in einem abgesperrten Bereich vor der ÖPNV-Haltestelle „Neue Mitte“ alle Spiele live übertragen. Bis zu 4000 Fans schauten zu. Die Stimmung war gut. Schon bei der folgenden EM war das Interesse noch größer. Für das begrenzte Platzangebot wohl zu groß. Bei der WM vor zwei Jahren gab es Public Viewing nur in der größeren und besser kontrollierbaren Arena. 2012 werden die Spiele in den Kneipen auf der Promenade gezeigt.

(Eintritt frei, Promenade)

Public Viewing in Oberhausen

 

Zentrum Altenberg: Nur für Gästeder Party Jugendsünde

Auch im Zentrum Altenberg rollt die runde Kugel über die Leinwand. Hier können die Anhänger das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal verfolgen. Allerdings sind die Plätze streng limitiert. Am Samstagabend findet dort die Partyreihe „Jugendsünde“ statt. Und alle Karteninhaber können das Spiel exklusiv verfolgen. Um 19.30 Uhr öffnen bereits die Türen.Die eigentliche Party startet aufgrund der Fußball-Übertragung erst um 23 Uhr. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Fans im Deutschland-Trikot nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich willkommen sind.

(begrenzte Abendkasse 8 Euro, Hansastraße 20)

Video
Köln, 05.06.12: Im Auftrag des DFB analysiert eine Scouting-Gruppe der Deutschen Sporthochschule die Spiele der Gegner des DFB-Teams bei der EM. Mit dem Material kann Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft auf jede Partie individuell vorbereiten.

 

Dirk Hein



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