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Ein Handy ist „Logistik pur“

18.11.2011 | 07:00 Uhr
Ein Handy ist „Logistik pur“
Am Donnerstag,den17.11.2011 Logistiktag an der Hochschule Rhein -Waal Duales Studium -Information zum ausbildungsintegrierenden Studium an der Hoch Schule-Rhein-Waal in Kamp-Lintfort. Hier werden Informationen gesammelt Foto: Gisela Weißkopf /WAZFotoPool

Kamp-Lintfort/Kreis Wesel. Ob sie ein Handy haben? Was für eine Frage! Natürlich hatte jeder Schüler und jeder Student ein Mobiltelefon in der Tasche. Doch Ocke Hamanns Frage war nicht rhetorisch gemeint. Der Verkehrsexperte der Industrie- und Handelskammer (IHK) erläuterte seinen Zuhörern beispielhaft am Handy, was Logistik ist.

50 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Unesco-Gesamtschule Kamp-Lintfort und des Stursberg-Gymnasiums Neukirchen-Vluyn besuchten am Donnerstag den 1. Logistiktag an der Hochschule Rhein-Waal, veranstaltet vom zdi-Zentrum und der Arbeitsagentur. Viele von ihnen sahen zum ersten Mal mit Ocke Hamanns Hilfe ihr Handy aus logistischer Perspektive: Der Akku aus Frankreich, das Innenleben aus Japan, zusammengebaut in China, dazu Rohstoffe aus anderen fernen Ländern sowie Finanz- und Informationsströme rund um die Welt: „Das alles steckt hinter der Selbstverständlichkeit, mit der wir hier im Geschäft die Güter vorfinden, die wir erwarten“, so Hamann. Zusammengefasst: Dahinter steckt komplizierte Logistik.

Studieren kann man das Fach in Kamp-Lintfort in sieben Semestern. Die Tatsache, dass etliche Firmen auf dem Campus für sich und ihr Gewerbe warben, zeigt, dass die Branche am Niederrhein so rasant wie kaum eine andere wächst. Allein die Duisburger Häfen und das Logistikzentrum Duisport beschäftigen 40 000 Mitarbeiter. Im Bezirk der IHK gibt es 2200 Unternehmen dieser Branche. „Ein großer Vorteil der Region ist, dass Wissenschaft und Wirtschaft in engem Kontakt stehen“, so Hamann. Der Experte ist sicher: „Die Logistik bietet jungen Leuten prächtige Perspektiven.

Thomas Wittenschläger



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