E-Schule zieht nach Beckinghausen
09.09.2008 | 19:15 Uhr 2008-09-09T19:15:58+0200Beckinghausen/Lünen-Süd. (kes) Das von der Grundschule verlassene Gebäude an der Kreuzstraße wird ab Oktober wieder genutzt. Die "Regenbogenschule" in der Trägerschaft des Kreises Unna zieht von der Bahnstraße nach Beckinghausen um.
Dieter Kasprowiak, Chef der Zentralen Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL), berichtete gestern, dass der Mietvertrag jetzt unterschrieben sei, nachdem die Schulverwaltung das Gebäude an die ZGL zurückgegeben habe. Abnahme und Übergabe seien schon erfolgt.
Die so genannte E-Schule mit der amtlichen Bezeichnung "Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung" verkleinere zurzeit in eigener Regie Klassenräume mit Leichtbauwänden, weil sie einen anderen Zuschnitt brauche. Der Umzug werden dann in den Herbstferien erfolgen.
Für die verlassene alte Schule an der Bahnstraße, die vor der Dreifach-Sporthalle steht, interessiert sich laut Kasprowiak ein öffentlicher sozialer Träger, dessen Namen er noch nicht nennen könne, der aber das ganze Gebäude übernehmen wolle. Auch komme eventuell ein Kauf in Frage. Die Verhandlungen seien aber noch am Anfang.
Falls man nicht ins Geschäft komme, könne er sich auch einen Abbruch des Schulgebäudes vorstellen. Dann könne die Fläche vermarktet werden. Die Schule an der Bahnstraße 71 ist in diesem Jahr immerhin 100 Jahre alt und beherbergte nach ihrem Bau die katholische Liborischule, später wurde wurde sie von evangelischen Matthias-Claudius-Schule genutzt.
Nach der Schulreform im Jahre 1968 wurde sie die Pestalozzi-Gemeinschaftsschule und später zeitweise von der Heinrich-Bußmann-Schule (Gemeinschaftshauptschule) mitgenutzt.
Genau so alt ist im Übrigen auch das Gebäude der bisherigen Hellwegschule an der Kreuzstraße 116, die bis zur Schulreform eine evangelische Volksschule war und 1968 zur Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt wurde. Das 100-jährige Haus ist aber komplett durchsaniert worden.
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